Für mehr Profitabilität

Siemens Energy kündigt Abbau von Kapazitäten an - Siemens-Aktie dreht ins Minus


Siemens Energy kündigt Abbau von Kapazitäten an - Siemens-Aktie dreht ins Minus

Siemens Energy will nach der Abspaltung vom Mutterkonzern bald mehr Gewinn machen.

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"Wir haben einen klaren Plan, wie wir die Profitabilität steigern können", sagte Finanzchefin Maria Ferraro im Interview der Börsen-Zeitung. "Dazu müssen wir schneller, schlanker und flexibler werden." Ein Ansatzpunkt sei, die Kapazitäten an den auf ein gesundes Maß normalisierten Markt anzupassen.

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Auf die Frage, ob dafür weitere Arbeitsplätze abgebaut würden, antwortete die Managerin: "Für eine klare Aussage ist es noch zu früh, aber ausschließen kann ich es nicht." Im Zusammenhang mit dem sogenannten Radolfzell-Abkommen, nach dem betriebsbedingte Kündigungen und die Schließung von Standorten in der Siemens AG ausgeschlossen sind, sagte Ferraro: "Wir werden mit den Arbeitnehmervertretungen Gespräche darüber aufnehmen, wie eine künftige gemeinsame Herangehensweise aussehen kann." Am Ende wollten alle, dass es dem Unternehmen gut gehe.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus dem Unternehmen werde Siemens Energy dieses Abkommen nicht übernehmen, schreibt die Börsen-Zeitung weiter. Weil das Schließen von Standorten bisher vermieden worden sei, seien Lieferketten mit übermäßiger Komplexität entstanden. Die Rede sei von einem "Produkttourismus". Die Finanzchefin sagte der Zeitung dazu: "Auch bei Beschaffung und Lieferketten sehen wir noch erhebliches Potenzial." Die Gewerkschaft IG Metall kritisierte, dass Pläne für einen Stellenabbau und Schließungen öffentlich würden, bevor es Gespräche mit der Arbeitnehmerseite gegeben habe. Das komme als versteckte Drohung an.

Als weiteren wichtigen Ansatzpunkt für eine höhere Profitabilität nennt Finanzvorstand Ferraro das bessere Managen von Projekten. Offenbar erkennt der Vorstand mit dem Vorsitzenden Christian Bruch hier noch viel Bedarf für Verbesserungen. Angestrebt würden "weniger Abstimmungsschleifen, exaktere Zeitpläne, genaue Budgetplanungen", berichtet Ferraro. Nicht profitable Aufträge würden nicht mehr angenommen.

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Die Aktie von Siemens Energy soll am 28. September zum ersten Mal an der Börse gehandelt werden.

Die Aktien des Mutterkonzerns Siemens notierten am Montag auf XETRA zunächst höher, wechselten im Verlauf aber das Vorzeichen und gaben letztlich 2,17 Prozent auf 115,66 Euro nach.

MÜNCHEN (Dow Jones)

Bildquellen: AR Pictures / Shutterstock.com, ricochet64 / Shutterstock.com

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25.09.26 Siemens Energy Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
24.09.26 Siemens Energy Overweight JP Morgan Chase & Co.
09.09.26 Siemens Energy Overweight JP Morgan Chase & Co.
02.09.26 Siemens Energy Overweight JP Morgan Chase & Co.
02.09.26 Siemens Energy Buy Jefferies & Company Inc.

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