Gerresheimer: Bilanzsorgen weg, Cashflow-Sorgen bleiben

29.06.26 13:18 Uhr

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Eigentlich hätte das testierte Zahlenwerk bei Gerresheimer für Erleichterung sorgen können. Entscheidend war am Ende aber weniger der Blick zurück als vielmehr die Frage, wie der Ausblick auf 2026 ausfallen würde.

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Gerresheimer hat mit der Vorlage des testierten Jahres- und Konzernabschlusses 2025 einen wichtigen Unsicherheitsfaktor beseitigt. Positiv ist vor allem, dass nach den Bilanzkorrekturen für 2024 nun auch der Abschluss 2025 mit uneingeschränktem Testat versehen wurde. Überschattet wird dieser Fortschritt allerdings von der schwachen Prognose für 2026: Besonders negativ fällt ins Gewicht, dass der Free Cashflow nun mit minus 50 bis minus 100 Mio. Euro erwartet wird, nachdem ursprünglich noch ein moderat positiver Wert in Aussicht gestellt worden war. Zusätzlich belastet die gesenkte Margenprognose – die bereinigte EBITDA-Marge soll nur noch 17 bis 18 statt zuvor 18 bis 19 Prozent erreichen. Die Aktie reagiert mit kräftigen Abschlägen, womit die zaghafte Erholung nun mit Pauken und Trompeten beendet wurde – jetzt bleibt abzuwarten, wie weit die Korrektur noch reicht.

Die Meldung des Unternehmens finden Sie hier: zum Artikel

Auch DEWB hat den Geschäftsbericht für 2025 vorgelegt und darin über eine starke Performance wichtiger Beteiligungen berichtet. Das könnte auch die Aktie beflügeln: zum Artikel

Demgegenüber richtet sich der Blick bei Pyrum auf die kommenden Monate. Denn die Entscheidung darüber, wie stark das Jahr insgesamt ausfallen wird, hängt maßgeblich von einer Entwicklung im dritten Quartal ab. Und diesbezüglich wurde die Zeitplanung nun bestätigt: zum Artikel

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Erstellung am 29.6.26 um 13:15 Uhr.

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