Gesetzentwurf angekündigt

Aktie von Meta Platforms & Co. im Blick: Neuseelands Regierungspartei plant Social-Media-Mindestalter


Aktie von Meta Platforms & Co. im Blick: Neuseelands Regierungspartei plant Social-Media-Mindestalter

Die Partei von Neuseelands Regierungschef Christopher Luxon will den Zugang Jugendlicher unter 16 Jahren zu sozialen Medien beschränken.

Werte in diesem Artikel
Aktien

301.55 EUR 0.55 EUR 0.18 %

218.95 EUR -0.20 EUR -0.09 %

660.80 EUR -20.90 EUR -3.07 %

Bildungsministerin Erica Stanford kündigte am Montag einen entsprechenden Gesetzentwurf an. "Wir schützen Kinder in der realen Welt vor Gefahren. Es ist an der Zeit, ihre Sicherheit im Internet genauso ernst zu nehmen", sagte sie auf einer Pressekonferenz.

Werbung

Geplant ist demnach, dass Plattformen, die von der Regierung als "risikoreich" eingestuft werden, künftig Maßnahmen ergreifen sollen, um das Alter ihrer Nutzer zu überprüfen. Dafür könnten bereits vorhandene Informationen über Accounts, Altersschätzungen anhand biometrischer Merkmale, digitale Identitätsdienste oder amtliche Ausweisdokumente genutzt werden, hieß es.

Der Gesetzentwurf muss noch das Parlament passieren. Beide Koalitionspartner der National Party von Premierminister Luxon lehnen ihn allerdings ab. Die oppositionelle Labour-Partei hat sich bislang nicht zu dem Entwurf geäußert.

Keine Strafen für Kinder und Eltern geplant

Das Gesetz soll unter anderem für die Plattformen Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok, YouTube und X gelten. Die Plattformen müssten regelmäßig bewerten, welche Risiken von ihren Angeboten ausgingen und darüber Auskunft geben, wie sie diese erkennen und verringern, hieß es.

Werbung

Bei Verstößen drohen Unternehmen den Plänen zufolge Strafen von bis zu zehn Prozent ihres weltweiten Umsatzes. Sanktionen gegen Kinder, Eltern oder andere Aufsichtspersonen seien dagegen nicht vorgesehen, sagte Stanford. "Eltern geben ihr Bestes, aber von ihnen sollte nicht erwartet werden, dass sie es allein mit den größten Technologieunternehmen der Welt aufnehmen."

Vorstöße in mehreren Ländern

Neuseelands Nachbarland Australien hatte am 10. Dezember 2025 als erstes Land der Welt ein generelles Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren eingeführt. Damit wolle man Kindern ihre Kindheit zurückgeben - und sie zudem vor Cybermobbing und dem Konsum verstörender Inhalte schützen, hatte die Regierung ihren bahnbrechenden Schritt begründet. Mittlerweile wollen immer mehr europäische Länder dem Beispiel folgen. Auch in Deutschland kündigte Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) an, ein solches Verbot einführen zu wollen.

Die Meta-Aktie notiert im NASDAQ-Handel am Montag zeitweise 0,46 Prozent fester bei 552,44 US-Dollar. Die Titel der Snapchat-Mutter Snap notieren an der NYSE derweil 2,39 Prozent höher bei 5,37 US-Dollar.

/rjl/DP/mis

Bildquellen: rafapress / Shutterstock.com, Valeriya Zankovych / Shutterstock.com

Aktuelle Amazon Aktie News

Werbung

Amazon Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Amazon nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
Datum Rating Analyst
03.08.26 Amazon Buy Jefferies & Company Inc.
31.07.26 Amazon Buy UBS AG
31.07.26 Amazon Kaufen DZ BANK
31.07.26 Amazon Outperform RBC Capital Markets
31.07.26 Amazon Overweight JP Morgan Chase & Co.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.