GNW-News: Ein Geschenk eines Vaters, eine Weltpremiere: Sechsjähriger erhält als weltweit erster Patient eine Lebertransplantation mithilfe eines robotergest...


^RIAD, Saudi-Arabien, July 21, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Die Entscheidung eines

Vaters, einen Teil seiner Leber zu spenden, um seinem Sohn das Leben zu retten,

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hat den Weg für eine medizinische Weltpremiere geebnet. Dem King Faisal

Specialist Hospital and Research Centre (KFSH) ist es erstmals weltweit

gelungen, bei einem sechsjährigen Jungen mithilfe eines robotergestützten

Single-Port-Systems eine Lebertransplantation durchzuführen. Der Patient litt

unter wiederkehrenden Episoden akuten Leberversagens. Mit diesem Eingriff wurde

die minimalinvasive robotergestützte Chirurgie auf eines der anspruchsvollsten

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und präzisesten Einsatzgebiete der pädiatrischen Organtransplantation

ausgeweitet.

Die Transplantation wurde möglich, nachdem der Vater des Kindes den linken

Leberlappen gespendet hatte - eine Entscheidung, die der Familie nach einem

langen und von Sorgen geprägten Krankheitsverlauf ihres Sohnes neue Hoffnung

gab. Der Eingriff verlief erfolgreich. Das Kind erholte sich rasch, das

Lebertransplantat funktionierte einwandfrei, und es traten keine Komplikationen

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auf.

Der Junge leidet am Wolcott-Rallison-Syndrom, einer seltenen erblich bedingten

Erkrankung, die mit einem früh einsetzenden Diabetes mellitus und

wiederkehrenden Episoden akuten Leberversagens einhergeht und wiederholt zu

lebensbedrohlichen Situationen führte. Mit der Transplantation konnte die

schwerwiegendste Komplikation der Erkrankung behandelt werden. Sie eröffnet dem

Jungen die Aussicht auf ein deutlich stabileres Leben und entlastet zugleich ihn

und seine Familie sowohl medizinisch als auch emotional. Aufgrund seiner

genetischen Grunderkrankung und des damit verbundenen Diabetes wird er weiterhin

engmaschig medizinisch betreut.

Ein robotergestütztes Single-Port-System ermöglicht es, hochpräzise

Operationsinstrumente und eine hochauflösende 3D-Kamera über einen einzigen

kleinen Zugang in den Körper einzubringen. Im Unterschied zur herkömmlichen

robotergestützten Multi-Port-Chirurgie sind dafür keine weiteren Zugänge

erforderlich. Über diesen einzigen Zugang führte das Operationsteam selbst die

anspruchsvollsten Schritte der Transplantation im kindlichen Körper durch. Das

enge Operationsfeld erfordert ein Höchstmaß an Präzision beim Umgang mit

Blutgefäßen und Gallengängen. Gleichzeitig trägt dieses Verfahren dazu bei, das

operative Trauma zu reduzieren, postoperative Schmerzen zu verringern sowie

Erholungszeit und Krankenhausaufenthalt zu verkürzen.

Prof. Dieter Broering, Executive Director des Organ Transplant Center of

Excellence und Leiter des Operationsteams, erklärte, dass der Erfolg eines

derart anspruchsvollen Eingriffs nicht allein von der verfügbaren Technologie

abhänge. Entscheidend seien vielmehr eine sorgfältige Auswahl geeigneter

Patienten, eine präzise Operationsplanung sowie ein in allen Phasen der

Transplantation hocherfahrenes interdisziplinäres Team. Der eigentliche Wert

chirurgischer Innovationen, so Prof. Broering, liege darin, moderne Technologien

gezielt zum Wohl der Patienten einzusetzen, die Belastung für sie und ihre

Familien zu verringern und dabei jederzeit höchste Sicherheitsstandards zu

gewährleisten.

Dieser Meilenstein knüpft an die Pionierarbeit des KFSH an, das bereits 2023 die

weltweit erste vollständig robotergestützte Lebertransplantation durchgeführt

hat. Seither wurde dieses Verfahren zu einem umfassenden klinischen Programm

weiterentwickelt, in dessen Rahmen bislang 165 robotergestützte

Lebertransplantationen durchgeführt wurden. Grundlage dafür ist die Erfahrung

aus mehr als 1.700 robotergestützten Leberresektionen bei Lebendspendern. Die

über Jahre aufgebaute Expertise unterstreicht die Fähigkeit des KFSH,

wegweisende Innovationen in fortschrittliche klinische Programme zu überführen,

die das Leben ganzer Familien maßgeblich verändern. Zugleich erweitert das

Krankenhaus kontinuierlich die Einsatzmöglichkeiten robotergestützter Verfahren

in der hochkomplexen Transplantationschirurgie und stärkt damit die Position

Saudi-Arabiens als internationaler Standort für medizinische Innovation und

exzellente Gesundheitsversorgung.

Das King Faisal Specialist Hospital and Research Centre wurde für das Jahr 2026

unter den 250 führenden universitären medizinischen Zentren weltweit auf Platz

1 im Nahen Osten und Afrika sowie auf Platz 12 weltweit eingestuft. Darüber

hinaus wurde das Krankenhaus von Brand Finance für 2026 als wertvollste

Gesundheitsmarke im Königreich Saudi-Arabien und im Nahen Osten ausgezeichnet.

Newsweek führte das KFSH außerdem in seinen Rankings?World's Best Hospitals",

?World's Best Smart Hospitals" und?World's Best Specialized Hospitals" für das

Jahr 2026.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kfshrc.edu.sa oder kontaktieren Sie

unser Medienteam via mediacoverage@kfshrc.edu.sa

(mailto:mediacoverage@kfshrc.edu.sa)

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