Große Mehrheit fordert Investitionen in Hitzeschutz


BERLIN (dpa-AFX) - Neun von zehn Deutschen halten einer Umfrage zufolge zusätzliche Investitionen für nötig, um die Infrastruktur besser auf künftige Hitzeperioden vorzubereiten. Im ARD-"Deutschlandtrend" von Infratest dimap sprechen sich 89 Prozent dafür aus, mehr Geld in den Hitzeschutz etwa für Verkehrswege, Schulen und Krankenhäusern zu investieren. Nur neun Prozent sind dagegen.

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Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) machen sich große oder sehr große Sorgen, dass der Klimawandel die Lebensgrundlagen zerstört. Frauen äußern diese Sorge mit 74 Prozent deutlich häufiger als Männer (59 Prozent).

Eine Mehrheit von 58 Prozent lehnt zudem die Auffassung ab, der Klimaschutz solle angesichts anderer Krisen vorübergehend politisch in den Hintergrund treten. 36 Prozent stimmen dieser Aussage zu.

Höhere Kosten? Nein, danke

Beim Klimaschutz sehen 59 Prozent vor allem die Industrie in der Verantwortung, 33 Prozent eher die Verbraucher. Eine stärkere Berücksichtigung ökologischer Kosten im Preis von Waren und Dienstleistungen, etwa über eine CO2-Steuer, unterstützen 38 Prozent, während 54 Prozent dies ablehnen.

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Für den ARD-"Deutschlandtrend" befragte Infratest dimap vom 29. Juni bis 1. Juli 1.317 Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland telefonisch und online. Die Umfrage ist den Angaben zufolge repräsentativ./lig/DP/jha

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