Handel fürchtet 'Durcheinander' durch neue Verpackungsregeln


BERLIN (dpa-AFX) - Der Handel fürchtet Verwirrung durch die in dieser Woche in Kraft getretene EU-Verpackungsverordnung. Man unterstütze deren Ziele, sagte Antje Gerstein, Geschäftsführerin Nachhaltigkeit beim Handelsverband Deutschland (HDE), der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "In der Praxis darf sie aber nicht dazu führen, dass Unternehmen durch unterschiedliche Registrierungs-, Melde- und Bevollmächtigtenpflichten in den einzelnen Mitgliedstaaten unverhältnismäßig belastet werden."

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Wer in mehrere EU-Mitgliedsländer verkaufen will, muss sich künftig dort jeweils einzeln registrieren und einen Bevollmächtigten benennen. Das schreibt die seit Mittwoch geltende neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) vor.

"Gerade, weil die PPWR in zahlreichen Mitgliedstaaten weit von einer nationalen Umsetzung entfernt ist, bahnt sich jetzt im EU-Binnenmarkt ein großes Durcheinander an", fürchtet Gerstein. Deshalb habe der HDE bereits vor Monaten eine Verschiebung gefordert. "Die EU-Kommission ist in der Pflicht, zügig so nachzubessern, dass die bürokratischen Belastungen für die Unternehmen nicht ausufern."/hrz/DP/zb

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