Heidelberger Druckmaschinen: Wo liegt die Wahrheit?

04.05.26 09:26 Uhr

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Bei der Aktie von Heidelberger Druckmaschinen gab es zuletzt wilde Schwankungen. Anleger suchen offenbar den aktuell fairen Wert, doch wo könnte der liegen?

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Nach schwachen Auftragszahlen ist die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen im Februar aus einer längeren Seitwärtsphase nach unten abgestürzt und musste bis zum Tief im März gemessen am Stand vor der Zahlenbekanntgabe einen Kursrückgang von mehr als 30 Prozent hinnehmen. Erst rund um die Marke von 1,30 Euro ist eine Stabilisierung gelungen.

Kursschub und erneuter Einbruch

Danach ging es vorsichtig seit-aufwärts, bis die Hoffnung auf größere Fortschritte im Defence-Geschäft schließlich einen neuerlichen Kursschub im April ausgelöst hat, der die Aktie sogar auf ein neues Jahreshoch bei 2,15 Euro (auf Tradegate) getrieben hat. Wegen der Sorgen um die aktuelle Entwicklung des Kerngeschäfts ist der Hype im Anschluss aber schnell wieder zusammengebrochen.

Nicht teuer, aber Kerngeschäft belastet

Doch was ist nun eher angemessen, Kurse um 1,30 Euro oder um 2,00 Euro? Die Wahrheit liegt vermutlich in der Mitte. Einerseits ist Heidelberger Druckmaschinen zu einem Kurs von 1,47 Euro mit einem Konsens-KGV26 von 14,1 (Stand 04.05.) für das Geschäftsjahr 2025/26 nicht teuer, zumal die fortschreitende Erschließung des Defence-Geschäfts Fortschritte bei der Wachstumsdynamik und der Marge verspricht. Andererseits ist ein Kurs von 2,00 Euro angesichts der aktuellen Probleme im Kerngeschäft ganz offensichtlich zu viel.

Spannender Trading-Wert

Heidelberger Druckmaschinen könnte sich damit noch für längere Zeit in einer breiten Kursrange seitwärts bewegen – und ist ein attraktiver Trading-Wert. Käufe zu Kursen eher im unteren Bereich der Spanne – wie im Moment – können als Spekulation auf Aufschläge der Aktie nach oben genutzt werden, wenn es mal wieder positive Nachrichten zum Defence-Geschäft gibt. Dann sollten Gewinne aber auch zumindest teilrealisiert werden.

Anders die Lage bei der Aktie von Daldrup & Söhne, wo die Aktie kurz davor stehen könnte, die Konsolidierung nach dem steilen Anstieg zu Jahresanfang abzuschließen und den Angriff auf neue Hochs zu starten: zum Artikel

Charttechnisch spannend ist auch die Lage der Masterflex-Aktie, die sich seit Wochen ihrem Mehrjahreshoch annähert. Sollten die am 6. Mai anstehenden Q1-Zahlen eine Fortsetzung der positiven Entwicklung aus 2025 signalisieren, könnte das den entscheidenden Impuls für den Ausbruch liefern: zum Artikel

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Erstellung am 04.05.26 um 8:50 Uhr.

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