Iran-Krieg im Blick: DAX stabil -- Asiens Börsen gespalten -- SK hynix vor Start an der NASDAQ -- VW: Modellpalette soll um die Hälfte schrumpfen -- OHB, Bayer, Infineon, Meta, Ölpreis im Fokus
O2 Telefónica plant Streichung von mehr als 1.000 Stellen. Kehrtwende im Übernahmepoker um easyJet - Apollo bietet mehr als Castlelake. Bitcoin erholt sich weiter vom Zwischentief. Emirates Telecom verkauft Vodafone-Beteiligung an Iliad-Eigner Niel. Salzgitter und voestalpine erhalten Rückenwind durch Hochstufungen.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Freitag seitwärts.
Entsprechend zeigte sich der DAX zum Sitzungsstart 0,15 Prozent tiefer bei 25.081,19 Punkten und pendelt auch weiterhin um die Nulllinie.
Der TecDAX sucht ebenso seine Richtung, nachdem er die Sitzung 0,1 Prozent höher bei 3.828,56 Zählern eröffnete.
Nach der Erholung des DAXÖlpreisen gegenüber. Insgesamt fällt die Wochenbilanz negativ aus, nachdem der Iran-Konflikt erneut in den Vordergrund gerückt ist und die Ölpreise spürbar nach oben getrieben hat.
Dabei hatte der DAX am Wochenanfang noch ein neues Rekordhoch von rund 25.900 Punkten markiert, bevor er zwischenzeitlich auf etwa 24.830 Punkte zurückfiel. Immerhin gelang dem Index eine leichte Stabilisierung, sodass er sich wieder oberhalb seiner 21-Tage-Linie behaupten konnte. Trotz der militärischen Eskalation bemühen sich die USA und der Iran laut Angaben der US-Regierung offenbar weiterhin um eine diplomatische Beilegung des Konflikts, wobei technische Gespräche fortgesetzt würden. Zusätzliche Brisanz erhält die Lage durch Berichte US-amerikanischer Medien, wonach Israel Washington vor einem angeblichen Anschlagsplan iranischer Führungskreise gegen Präsident Trump gewarnt haben soll.
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Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich am Freitag eine Spur tiefer.
Der EURO STOXX 50 notierte zum Handelsstart 0,28 Prozent tiefer bei 6.266,83 Punkten und gibt auch in der Folge moderat nach.
Die Vorgaben der US-Börsen und aus Asien dürften den europäischen Börsen den Rücken stärken, während wieder etwas anziehende Ölpreise für Gegenwind sorgen dürften. Gleichzeitig bleibt der Konflikt im Nahen Osten im Fokus der Anleger. Für Entspannung sorgt, dass die USA und der Iran Berichten zufolge trotz neuerlicher Eskalation in Gespräche miteinander verwickelt sind und nach einer Lösung suchen.
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Die US-Börsen wiesen am Donnerstag grüne Vorzeichen aus.
So eröffnete der Dow Jones Industrial den Handel zwar leichter, drehte aber im Verlauf knapp ins Plus und hielt sich auch bis Handelsschluss dort. Er verabschiedete sich 0,27 Prozent fester bei 52.487,44 Punkten aus der Sitzung.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite legte bereits zum Start leicht zu und konnte seine Gewinne in der Folge deutlich ausbauen. Technologiewerte knüpften damit an ihre im späten Vortagesgeschäft begonnene Erholungstendenz an. Letztlich stand ein Plus von 1,30 Prozent auf 26.206,89 Zähler an der Kurstafel.
Zwar setzten die USA und der Iran ihren militärischen Schlagabtausch über Nacht fort, doch schienen Anleger nicht sonderlich beunruhigt zu sein. Denn US-Präsident Donald Trump machte klar, dass er keine vollständige Wiederaufnahme des Krieges plane.
"Wie man Schlagzeilen interpretiert, dass die Waffenruhe vorbei ist, ist jetzt ein zentrales Gesprächsthema. Für den Moment betrachten wir dies als eine kurzfristige Umkehr. Wir haben keinen Einblick in die Verhandlungen hinter den Kulissen, gehen aber weiterhin davon aus, dass Präsident Trump darauf fokussiert ist, diesen Konflikt zu beenden", so Aktienstratege Scott Chronert von der Citi.
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Vor dem Wochenende zeigen sich die Börsen in Fernost mit verschiedenen Vorzeichen.
So gewinnt der Nikkei 225 in Tokio stellenweise 1,07 Prozent auf 68.469,36 Punkte hinzu.
Auch auf dem chinesischen Festland ist ein Minus zu sehen: Der Shanghai Composite gibt zeitweise um 0,24 Prozent auf 4.026,94 Zähler nach.
Der Hang Seng verbucht unterdessen deutliche Gewinne mit einem Aufschlag von zuletzt 1,13 Prozent auf 24.300,61 Einheiten.
Vor dem Wochenende präsentieren sich die asiatischen Börsen am Freitag größtenteils gut behauptet, ungeachtet des wieder aufflammenden Konflikts zwischen USA und Iran. Dass die Märkte sich von den wieder zunehmenden geopolitischen Spannungen nicht erschüttern lassen, könnte vor allem daran liegen, dass die Parteien trotz der neuerlichen Kämpfe weiterhin in Gespräche verwickelt sind. Zudem ziehen die Ölpreise nur leicht an.
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