Heute im Fokus

Iran-Krieg im Blick: DAX stabil -- TKMS: Haushaltsausschuss billigt Fregattenkauf -- VW berät über Sparpläne -- Intel, BYD, NVIDIA, SpaceX, SK hynix, DEUTZ im Fokus

aktualisiert 09.07.26 13:22 Uhr

Aktien von Rheinmetall und RENK schwächeln nach gestrichener Kaufempfehlung weiter. Airbus sieht langfristig steigende Nachfrage. SCHOTT Pharma: Umsatz- und Ergebnisprognose angehoben. Nordex verzeichnet deutliches Auftragsplus bei stabilen Margen. Fielmann: Gedämpfte Kauflust der Verbraucher belastet Ausblick. Südzucker mit Ergebnissprung - Umsatzprognose angehoben.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt stabilisiert sich am Donnerstag nach kräftigen Vortagesverlusten.

So ging der DAX mit einem Plus von 0,80 Prozent bei 25.097,48 Punkten in den Handelstag und kehrt damit direkt wieder zur 25.000-Punkte-Marke zurück, die das Barometer tags zuvor abgegeben hatte. Auch im Anschluss bleibt der Leitindex in der Gewinnzone, wenngleich das Plus deutlich kleiner wird.
Der TecDAX legte zur Startglocke ebenso 0,18 Prozent auf 3.752,68 Zähler zu. Im Verlauf baut der Techwerteindex die Gewinne etwas weiter aus.

Nach dem kräftigen Kursrutsch am Vortag erholt sich der DAX am Donnerstag etwas. Noch am Montag hatte der deutsche Leitindex mit 25.900 Punkten ein neues Rekordhoch markiert, bevor er zeitweise bis auf 24.830 Punkte zurückfiel. Grund für den Einbruch war zum einen die eingetrübten Stimmung für KI-Wert, zum anderen die erneute Verschärfung der Lage im Nahen Osten, welche Ängste vor steigenden Ölpreisen, anziehender Inflation und einer Belastung der Wirtschaft schürte.

Die Gemengelage bleibt widersprüchlich: Trotz der von Präsident Trump für beendet erklärten Waffenruhe und weiteren gegenseitigen Angriffen, sei der Iran laut Trump gleichzeitig an einem Rahmenabkommen mit den USA interessiert. Irans Außenminister Araghtschi stellte jedoch klar, dass Gespräche über eine endgültige Vereinbarung erst möglich seien, wenn die Drohungen aufhörten. Fest steht, dass die Ölpreise seit Wochenbeginn um rund zehn Prozent gestiegen sind, was die Sorgen vor Preisauftrieb und einer möglichen Reaktion der Notenbanken weiter befeuert.

"Monatelang entwickelte sich der Iran-Konflikt in eine Richtung, die auf ein diplomatisches Endspiel hindeutete. Die Ereignisse der letzten Tage gehen allerdings in die falsche Richtung", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank laut dpa die jüngsten Entwicklungen.

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