Hessische Steuerfahnder und Betriebsprüfer sichern Milliardensumme


WIESBADEN (dpa-AFX) - Steuerfahnder und Betriebsprüferinnen der hessischen Steuerverwaltung haben im vergangenen Jahr für ein Mehrergebnis von rund zwei Milliarden Euro gesorgt. Das geht laut dem Finanzministerium in Wiesbaden aus dem Jahresbericht 2025 der Oberfinanzdirektion (OFD) Frankfurt am Main hervor.

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Finanzminister Alexander Lorz (CDU) betonte: "Wer versucht, sich an der Gemeinschaft der ehrlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zu vergehen, bekommt es mit der Steuerfahndung zu tun." Dabei seien 2025 "schnell 810 Millionen Euro Mehrergebnis" zusammengekommen.

Unterschied zwischen Steuerfahndern und Betriebsprüfern

Während Steuerfahnder in der Regel erst bei Anhaltspunkten für eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat aktiv werden, geht es bei Betriebsprüfern oft um routinemäßige Kontrollen. Ihre Arbeit ergab nach Angaben von Lorz 2025 ein Mehrergebnis von 1,25 Milliarden Euro.

2024 hatten die Betriebsprüfer für ein Mehrergebnis von 1,34 Milliarden Euro und die Steuerfahnder für zusätzliche 253 Millionen Euro gesorgt. Schwankungen zwischen einzelnen Jahren lassen sich dabei oft mit besonders bedeutenden Einzelfällen erklären.

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"Steuerbetrug und Organisierter Kriminalität zeigen wir die Stirn"

Dank der Steuerfahndung sowie der Bußgeld- und Strafsachenstellen konnten laut Finanzministerium 2025 zudem rechtskräftige Geldsanktionen von insgesamt gut neun Millionen Euro verhängt werden. Weiter hieß es: "Die rechtskräftigen Freiheitsstrafen lagen bei 193 Jahren bei der Steuerfahndung und 203 Jahren bei den Bußgeld- und Strafsachenstellen."

Die Präsidentin der Oberfinanzdirektion, Konstanze Bepperling, betonte: "Wir stehen für Steuergerechtigkeit und sichern die Steuereinnahmen des Landes zur Sicherstellung der Staatsaufgaben. Steuerbetrug und Organisierter Kriminalität zeigen wir die Stirn."/jaa/DP/zb

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