IAEA: Kühlturm von russischem AKW Kursk getroffen


WIEN (dpa-AFX) - Der Kühlturm des russischen Kernkraftwerks Kursk ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) von einer Drohne getroffen worden. Die IAEA sei informiert worden, dass das Atomkraftwerk zur Zeit des Vorfalls am Donnerstag in Betrieb gewesen sei, hieß es. Es sei aber kein Feuer ausgebrochen, und der Betriebsstatus sei beibehalten worden.

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IAEA-Chef Rafael Grossi wies erneut darauf hin, dass jegliche Angriffe auf Atomanlagen die nukleare Sicherheit gefährden könnten und deshalb inakzeptabel seien. Grossi rufe zu militärischer Zurückhaltung auf, "um das Risiko eines Atomunfalls zu verhindern", hieß es auf X.

Im August 2025 hatte die russische Luftabwehr laut einem russischen Medienbericht eine ukrainische Kampfdrohne in der Nähe des AKW Kursk abgeschossen.

Grenznahes AKW

Die russische Region Kursk grenzt an die Ukraine, gegen die Russland seit mehr als viereinhalb Jahren einen zerstörerischen Angriffskrieg führt. Das Grenzgebiet ist immer wieder Ziel ukrainischer Gegenangriffe, 2024 stieß Kiews Militär überraschend in die Region vor und hielt über mehrere Monate Teile besetzt./al/DP/zb

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