Inflation im Euroraum steigt im Juli auf 2,2 Prozent


Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Inflationsrate in der Eurozone ist im Juli über die Marke von 2 Prozent gestiegen. Die jährliche Inflationsrate erhöhte sich von 1,9 auf 2,2 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre erste Schätzung vom 30 Juli. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig 2 Prozent an.

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Trotz des Anstiegs dürfte der Höhepunkt des Inflationsanstiegs noch bevorstehen, denn viele Ökonomen rechnen damit, dass die Jahresinflation gegen Jahresende bei rund 3 Prozent liegen wird, bevor sie wieder abflaut. EZB-Vertreter haben wiederholt gesagt, dass sie den aktuellen Inflationsanstieg als vorübergehend betrachten, da er auf Faktoren beruhe, die mit der Erholung der Wirtschaft von der Corona-Pandemie zusammenhingen.

Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise außen vor lässt, gab auf einem niedrigen Niveau weiter nach. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) sank von 0,9 auf 0,7 Prozent. Die Kernrate gilt unter Ökonomen als Richtgröße für den Inflationstrend.

Binnen Monatsfrist sanken die Verbraucherpreise im Juli in der Gesamtrate um 0,1 Prozent, in der Kernrate ergab sich ein Rückgang um 0,4 Prozent. Prozent. Die vorläufigen Daten wurden damit - wie von Volkswirten erwartet - bestätigt.

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DJG/apo/ros

(END) Dow Jones Newswires

August 18, 2021 05:00 ET (09:00 GMT)

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