Inflationsdruck höher

Eurozone-Inflation steigt im Januar


Eurozone-Inflation steigt im Januar

Der Inflationsdruck in der Eurozone hat sich im Januar verstärkt, wobei allerdings die Kernrate der Teuerung stabil blieb.

Die jährliche Inflationsrate erhöhte sich auf 2,5 (Vormonat: 2,4) Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer ersten Meldung mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten eine stabile Rate von 2,4 Prozent vorhergesagt. Die Europäische Zentralbank (EZB) peilt mittelfristig eine Inflationsrate von knapp 2 Prozent an.

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Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise ausspart, blieb im Januar konstant. Die Kernrate gilt unter Ökonomen als Richtgröße für den Inflationstrend. Diese ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak berechnete Kernrate verharrte bei 2,7 Prozent. Ökonomen hatten mit einer stabilen Rate gerechnet.

Die EZB hat zuletzt ihre Geldpolitik weiter gelockert und will ihren datenabhängigen Kurs fortsetzen. Der Leitzins wurde um 25 Basispunkte auf 2,75 Prozent gesenkt. Die EZB ist zuversichtlich, dass die Inflation in diesem Jahr auf 2 Prozent sinken wird, auch wenn sie kurzfristig um das aktuell erhöhte Niveau herum schwanken dürfte.

Binnen Monatsfrist sanken die Verbraucherpreise im Januar in der Gesamtrate um 0,3 Prozent, in der Kernrate betrug der Rückgang 1,0 Prozent. Volkswirte hatten Rückgänge von 0,4 Prozent beziehungsweise 1,0 Prozent prognostiziert.

DOW JONES

Bildquellen: BXSwiss, MichaelJayBerlin / Shutterstock.com

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