Intensivere Kooperation zwischen Startups und etabierten Firmen - Umfrage


Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Deutsche Startups haben ihre Kooperation mit Mittelständlern und Konzernen intensiviert. Aktuell geben laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom 9 von 10 Startups an, dass sie verstärkt mit etablierten Unternehmen zusammenarbeiten. Vor einem Jahr sagte lediglich 79 Prozent der Startups das von sich.

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"Die Erkenntnis, dass von Kooperationen Startups und etablierte Unternehmen gleichermaßen profitieren, setzt sich immer weiter durch. Die einen holen sich neueste Technologie, innovative Lösungen und Know-how ins Haus, die anderen Branchenerfahrungen, Aufträge und Referenzprojekte", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. "Diesen direkten Austausch zwischen Gründern und Etablierten zu fördern, ist gleichermaßen aktive Startup- wie Wirtschaftsförderpolitik."

Am häufigsten entwickelten Gründer und Etablierte gemeinsam neue Produkte und Dienstleistungen (68 Prozent), rund 6 von 10 Startups kooperieren auf andere Weise, etwa bei Gründerwettbewerben.

Gut jedes vierte Startup (24 Prozent) gab in der Befragung von mehr als 200 Startups an, dass andere Unternehmen eine finanzielle Beteiligung halten.

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Die wenigen Startups, die gar nicht mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten, gaben dafür vor allem fehlendes Budget und fehlende Kontakte an - aber auch, dass es am Interesse der Etablierten mangelt (je 40 Prozent).

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/smh

(END) Dow Jones Newswires

August 28, 2020 05:19 ET (09:19 GMT)

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