BaFin droht Wirecard mit Zwangsgeldern über 330.000 Euro
Der insolventen Wirecard AG droht eine Strafe von 330.000 Euro.
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Wie die Finanzaufsicht BaFin mitteilte, hat die Wirecard AG gegen die Pflichten aus 114 Absatz 1 Sätze 2 und 3 WpHG (fehlende Hinweisbekanntmachung) in Bezug auf die Jahresfinanzinformationen für das Geschäftsjahr 2019 verstoßen. Sie habe die Erfüllung der Finanzberichterstattungspflichten angeordnet und Zwangsgelder in Höhe von 330.000 Euro angedroht.
Wirecard hatte im Juni Insolvenz angemeldet. Die Wirtschaftsprüfer hatten dem Zahlungsdienstleister das Testat für den Jahresabschluss 2019 verweigert, nachdem 1,9 Milliarden Euro nicht auffindbar waren. Derzeit wird gegen mehrere ehemalige Wirecard-Manager wegen Betrugs ermittelt.
FRANKFURT (Dow Jones)
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