JDC Group: Jetzt fehlt nur noch die Bestätigung

17.07.26 07:34 Uhr

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Nach längerer Konsolidierung mehren sich bei der JDC Group die Anzeichen für eine Trendwende. Bestätigt der Halbjahresbericht die ehrgeizigen Wachstumsziele, könnte die Aktie einen nachhaltigen Aufwärtstrend etablieren.

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In den letzten Monaten ist es ruhig geworden um die JDC-Aktie. Nachdem sich das Papier seit 2021 in der Spitze verdoppelt hatte, verharrt es im laufenden Jahr im Konsolidierungsmodus. Zuletzt sendete der Kurs allerdings erste Lebenszeichen - fundamental betrachtet könnte dies der Startschuss für einen längeren Aufwärtstrend sein.

Starke Q1-Zahlen

Die letzten Zahlen des Finanzdienstleisters lesen sich jedenfalls fast durchweg erfreulich. So konnten die Hessen ihren Umsatz trotz anhaltender geopolitischer und makroökonomischer Unsicherheiten um satte 20,3 Prozent auf die neue Rekordmarke von 74,9 Mio. Euro steigern und das EBITDA sogar deutlich überproportional um 61,1 Prozent auf 8,1 Mio. Euro verbessern.

Wachstumstreiber FMK

Maßgeblichen Anteil daran hatte vor allem das Kerngeschäft Advisorytech, also das Plattformangebot für Finanzvermittler, das seinen Umsatz im ersten Quartal gleich um 22,4 Prozent und das EBITDA um 62,2 Prozent auf 8,1 Mio. Euro steigern konnte. Zwar litt hier das Neugeschäft unter der verunsicherten Anlegerstimmung, dies wurde jedoch durch starke wiederkehrende Umsätze der im letzten September übernommenen FMK-Gruppe deutlich überkompensiert.

Ehrgeizige Jahresprognose bestätigt

Da sich dieser Effekt durch die Hebung weiterer Synergien und den zunehmenden Einsatz von KI-Tools bei der auf die digitale Leadgenerierung spezialisierten Tochtergesellschaft in den kommenden Monaten noch verstärken soll, bekräftigte der Vorstand auch seine ehrgeizige Jahresprognose. Diese sieht für 2026 ein kräftiges Umsatzwachstum auf 300 bis 330 Mio. Euro (Vj.: 250,0 Mio. Euro) bei einem überproportionalen Anstieg des EBITDA auf 35 bis 38 Mio. Euro (Vj.: 20,6 Mio. Euro) vor.

Hohes Kurspotenzial

Noch dynamischer soll sich dann das kommende Jahr entwickeln, in dem die Hessen ihren Umsatz sogar auf 450 bis 500 Mio. Euro und das EBITDA auf 40 bis 50 Mio. Euro steigern wollen. Kommt es so, würde das KGV der Aktie auf gerade einmal 13 fallen und erhebliches Kurspotenzial freisetzen. Das sehen offenbar auch die Leitungsgremien so, die sich seit Jahresbeginn für über 300 Tsd. Euro mit der „eigenen“ Aktie eingedeckt haben. Richtungsweisend für außenstehende Anleger wird auf jeden Fall der am 18. August erscheinende Halbjahresbericht. Sollte dieser die ehrgeizigen Wachstumsplanungen bestätigen, dürfte sich der jüngste Aufwärtstrend der Aktie nachhaltig fortsetzen.

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Erstellung am 16.07.26 um 11:48 Uhr.

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