K+S: Was jetzt noch möglich ist
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Die Aktie von K+S profitierte zuletzt von der Furcht vor einem Düngemittelengpass. Weiterer Schub kommt jetzt von einer knackigen Analystenempfehlung.
Werte in diesem Artikel
Kaufempfehlungen von Research-Häusern müssen nicht zwingend den Kurs einer Aktie beflügeln. Wenn jedoch das Kursziel um fast 60 Prozent angehoben und auch beim Rating eine 180-Grad-Wende vollzogen wird, werden Anleger hellhörig. Und wenn das dann noch rund zwei Wochen vor Bekanntgabe der Halbjahreszahlen passiert, greifen diese schon einmal beherzt zu. So geschehen beim Düngemittelhersteller K+S.
Starke Kaufempfehlung
Hinter der Kaufempfehlung mit Kursziel 19 Euro (zuvor: 12 Euro) steht Exane BNP. Damit formuliert das französische Investmenthaus zudem das aktuell dritthöchste Kursziel für K+S. Angetrieben vom wieder aufgeflammten Konflikt am Golf profitierte K+S von der Furcht, dass die Blockade der Straße von Hormus neben dem Ölpreis auch bestimmte Chemikalien und Harnstoffe für die Düngemittelproduktion weiter verteuert. Das hat den Kurs zuletzt nicht kalt gelassen.
Überzeugende Charttechnik
Ob sich die Auswirkungen des Golfkriegs bereits in den Halbjahreszahlen niedergeschlagen haben, erfahren Anleger Mitte August. Technisch sieht es bereits jetzt gut aus. Das Papier hat von Anfang Juni bis Mitte Juli eine Untertassenformation ausgebildet und dabei die wichtige 200-Tage-Linie nach oben gebrochen. Der Widerstand bei 14,40/14,50 Euro wurde dann im zweiten Anlauf ebenfalls problemlos gemeistert. Der Weg bis gut 16 Euro scheint frei.
Fazit
Charttechnik und die Gemengelage am Golf sprechen eine klare Sprache. Ob das Unternehmen von diesem Umfeld bereits im Q2 profitiert hat und wie die weitere Geschäftsentwicklung vom Management eingeschätzt wird, erfahren die Aktionäre planmäßig am 12. August. Bis dahin steht zumindest technisch dem Aufschwung nichts im Wege. Nächstes Ziel könnte die Marke von gut 16 Euro sein. Sollte K+S mit den Halbjahreszahlen und dem weiteren Jahresausblick auch fundamental überzeugen, dürften die Aktionäre sogar von einem neuen Jahreshoch träumen.
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Erstellung am 28.07.26 um 12:46 Uhr.
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