PSA-Aktie verliert: Opel bietet Werksflächen für regionale Corona-Impfzentren an
Der Autobauer Opel hat den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen angeboten, in den Werken regionale Corona-Impfzentren aufzubauen.
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Flächen und Gebäude stünden bereit, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.
"Mit großen Werkshallen und Parkflächen sowie einer guten Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz verfügen unsere Standorte über hervorragende logistische Voraussetzungen, um den Impfprozess gezielt zu unterstützen und zu erleichtern, sobald ein Impfstoff verfügbar sein wird", warb Lohscheller für seine Idee.
Neben dem Stammsitz Rüsselsheim bei Frankfurt hat der vom französischen PSA (Peugeot)-Konzern übernommene Autobauer noch Werke in Kaiserslautern und Eisenach. In Rüsselsheim ist das Gelände überdimensioniert, so dass bereits Teile verkauft worden sind.
Der Opel-Chef bezeichnete den Kampf gegen die Krankheit COVID-19 als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle mit anpacken müssten. Er sagte: "Wir wollen unseren Beitrag leisten. Denn die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität."
In Paris fällt die PSA-Aktie derzeit um 0,28 Prozent auf 19,73 Euro.
/ceb/DP/mis
RÜSSELSHEIM (dpa-AFX)
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