Kein Druckmittel

VW-Aktie im Plus: Russisches Gericht entscheidet über Einfrierung von Volkswagen-Vermögenswerten


VW-Aktie im Plus: Russisches Gericht entscheidet über Einfrierung von Volkswagen-Vermögenswerten

Ein Gericht in Russland hat entschieden, dass die Vermögenswerte der Volkswagen AG in Russland nicht eingefroren werden dürfen.

Es gebe keinen Grund zu der Annahme, dass der deutsche Automobilhersteller seine Vermögenswerte als Druckmittel einsetzen würde, um sich vor möglichen Verbindlichkeiten in einem Streit mit dem russischen Automobilhersteller GAZ zu drücken.

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Die Entscheidung eines regionalen Schiedsgerichts in Nischni Nowgorod, einer Stadt an der Wolga östlich von Moskau, kommt fast einen Monat, nachdem es die Anteile von Volkswagen und anderen Tochtergesellschaften an der Volkswagen Group RUS, der Tochter des Konzerns im Land, eingefroren und einigen lokalen Behörden die Bearbeitung von Anträgen im Zusammenhang mit einer möglichen Liquidation oder Reorganisation der Volkswagen Group RUS untersagt hatte.

"Wir glauben an die Objektivität der Justiz, die alle Fakten des Falles berücksichtigen und eine Entscheidung zu unseren Gunsten treffen wird", sagte ein Volkswagen-Sprecher am Donnerstag.

Die Entscheidung in dieser Woche geht auf eine Klage des russischen Automobilherstellers GAZ zurück, der von Volkswagen fast 44 Milliarden Rubel (rund 489,2 Millionen Euro) fordert, nachdem die russische Tochtergesellschaft die Produktion und den Import aller Volkswagen-Marken, einschließlich Audi, Porsche und Skoda, eingestellt hat.

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Volkswagen hat jedoch noch Vermögenswerte in Russland, darunter ein Werk in Kaluga, das nach Angaben des Konzerns im Jahr 2021 rund 118.000 Fahrzeuge produzierte. Volkswagen- und Skoda-Modelle wurden in Nischni Nowgorod im Rahmen eines Vertrags mit GAZ hergestellt.

Volkswagen beantragt bei den russischen Behörden die Genehmigung, seine Anteile an der Volkswagen Group RUS und auch das Werk in Kaluga an einen russischen Investor zu verkaufen.

"Wir sind davon überzeugt, dass die Bedingungen der Aufhebungsvereinbarung, die wir mit der GAZ-Gruppe getroffen haben, fair und gerechtfertigt sind und den Bedürfnissen beider Seiten voll entsprechen", so ein Sprecher von Volkswagen.

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Die VW-Vorzugsaktie zeigte sich auf XETRA am Freitag letztlich um 1,28 Prozent stärker bei 127,70 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: hans engbers / Shutterstock.com

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DatumRatingAnalyst
29.06.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG
29.06.26 Volkswagen (VW) vz Buy Jefferies & Company Inc.
27.06.26 Volkswagen (VW) vz Outperform RBC Capital Markets
26.06.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
25.06.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research