Kompromiss

NORMA-Aktie zieht an: Perspektive für Thüringer Werk


NORMA-Aktie zieht an: Perspektive für Thüringer Werk

Beim Verbindungstechnik-Spezialisten NORMA Group haben Unternehmen und IG Metall einen Kompromiss zur geplanten Sanierung gefunden.

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Danach bleibt es zwar bei der für Ende 2022 vorgesehenen Schließung des Thüringer Werks Gerbershausen mit rund 160 Vollzeitstellen. Unter Beteiligung der Landesregierung soll nun aber eine Strukturentwicklungsgesellschaft Investoren suchen und Perspektiven für die Arbeitsplätze über 2022 hinaus entwickeln, wie beide Seiten nach dem Verhandlungsende am Sonntag mitteilten.

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Laut Mitteilung des IG-Metall-Bezirks Mitte vom Montag soll für die Beschäftigten in Gerbershausen zudem eine Transfergesellschaft eingerichtet werden, mit der man die Zeitachse bis Ende 2023 verlängere. "Das Licht wurde mit dem Abschluss nicht gänzlich ausgeschaltet. Die Chance, den Industriestandort und damit Beschäftigung zu erhalten ist geblieben", erklärte dazu der Nordhäuser Bevollmächtigte der Gewerkschaft, Bernd Spitzbarth.

Am Firmensitz Maintal bei Frankfurt sollen nun maximal 100 statt 160 Stellen sozialverträglich wegfallen. Für den Standort sei eine Beschäftigungssicherung bis zum Jahresende 2025 durchgesetzt worden, berichtete die Gewerkschaft. Noch müssen allerdings die Gremien der Gewerkschaft über das Verhandlungsergebnis beraten. Auch stehen noch ergänzende Regelungen mit den örtlichen Betriebsräten aus.

Die Einigung sei ein wichtiger Meilenstein im Transformationsprogramm, erklärte NORMA-Vorstandschef Michael Schneider in einer Mitteilung. "Sie unterstreicht unser Bestreben, die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandorts Deutschland wiederherzustellen, und trägt wesentlich dazu bei, die Zukunft der NORMA Germany zu sichern."

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Das Unternehmen, das unter anderem Befestigungsschellen und Verbindungselemente für die unterschiedlichsten Branchen herstellt, war bereits im vergangenen Jahr in den Sog schwacher Automärkte geraten und hatte sich ein Umbauprogramm verordnet. In diesem Jahr kamen die Folgen der Corona-Krise hinzu. Weltweit beschäftigt das Unternehmen etwa 8500 Mitarbeiter.

Via XETRA klettert die NORMA-Aktie derzeit um 2,13 Prozent auf 25,94 Euro.

/ceb/DP/zb

MAINTAL (dpa-AFX)

Bildquellen: Norma Group

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20.08.26 NORMA Group SE Hold Warburg Research
12.08.26 NORMA Group SE Kaufen DZ BANK
12.08.26 NORMA Group SE Hold Deutsche Bank AG
12.08.26 NORMA Group SE Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
13.07.26 NORMA Group SE Hold Deutsche Bank AG

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