Konjunktur im Fokus

Konsumausgaben der US-Haushalte fallen im April höher aus - Inflation verlangsamt sich


Konsumausgaben der US-Haushalte fallen im April höher aus - Inflation verlangsamt sich

Ein vielbeachtete Inflationsmaß in den USA ist im April zum ersten Mal in diesem Jahr gesunken, während die Haushalte ihre Ausgaben den vierten Monat in Folge erhöht haben.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Ausgaben der Haushalte um 0,9 Prozent, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 0,7 Prozent gerechnet. Für März wurde ein revidiertes Plus von 1,4 Prozent (vorläufig: 1,1 Prozent) genannt.

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Für die Einkommen meldete das Ministerium einen Anstieg von 0,4 Prozent. Volkswirte hatten eine Zunahme um 0,5 Prozent erwartet. Das für März gemeldete Plus von 0,5 Prozent wurde bestätigt.

Die am Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) gemessene Inflation stieg im April um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, nach 6,6 Prozent im März. Trotz der leichten Verlangsamung blieb sie in der Nähe der höchsten Rate seit 1982. Die Sparquote fiel im April auf 4,4 Prozent, den niedrigsten Stand seit 14 Jahren, was darauf hindeutet, dass viele Amerikaner ihre Ersparnisse anzapfen, um Kostensteigerungen auszugleichen.

Von Gwynn Guilford

WASHINGTON (Dow Jones)

Bildquellen: Africa Studio / Shutterstock.com, Africa Studio / Shutterstock.com

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