Konsum der US-Haushalte steigt langsamer im Juli


WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Verbraucher haben ihre Konsumausgaben im Juli nicht so stark gesteigert wie in den Vormonaten, da eine Welle von neuen Infektionen das Land ergriffen hat. Im Vergleich mit dem Vormonat stiegen die Ausgaben um 1,9 Prozent, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 2,0 Prozent gerechnet. Für Juni wurde ein revidiertes Plus von 6,2 (vorläufig: 5,6 Prozent) genannt.

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Für die Einkommen meldete das Ministerium einen Anstieg von 0,4 Prozent. Volkswirte hatten eine Stagnation erwartet. Das für Juni zunächst gemeldete Minus von 1,1 Prozent wurde auf einen Rückgang von 1,0 Prozent revidiert.

Die Sparquote der privaten US-Haushalte betrug 17,8 Prozent.

Das von der US-Notenbank favorisierte Preismaß, der Gesamtindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent. Auf Jahressicht erhöhte sich der Index um 1,0 Prozent. Die Fed strebt eine flexible Inflationsrate bei rund 2 Prozent an. In der Kernrate ohne die Komponenten Nahrung und Energie stieg der Index um 0,3 Prozent auf Monats- und 1,3 Prozent auf Jahressicht.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/apo/jhe

(END) Dow Jones Newswires

August 28, 2020 08:42 ET (12:42 GMT)

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