KORREKTUR/AKTIEN IM FOKUS: Ausverkauf im Chipsektor - Infineon weiter dabei


Werte in diesem Artikel
Aktien

43.40 EUR -1.62 EUR -3.60 %

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84.65 EUR 1.25 EUR 1.50 %

Devisen

1.58 CHF 0.01 CHF 0.70 %

1.71 EUR 0.01 EUR 0.68 %

1.46 GBP 0.01 GBP 0.67 %

315.67 JPY 0.39 JPY 0.12 %

1.96 USD 0.01 USD 0.72 %

0.51 NEO 0.00 NEO -0.71 %

Indizes

7,291.91 KRW 45.12 KRW 0.62 %

26,272.44 USD 65.55 USD 0.25 %

(Korrigiert wird, dass es bei Infineon zuletzt das Hoch seit dem Jahr 2000 war - kein Rekordhoch.)

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FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Der globale Ausverkauf nach starkem Lauf setzt sich am Montag ein Stück weit auch bei deutschen Chipwerten fort. Am Freitag waren die Verluste an der US-Börse Nasdaq wegen Gewinnmitnahmen immer größer geworden und dies zeigte sich zu Wochenbeginn dann teils noch stärker an den technologielastigen Börsen in Asien. Vor allem in Südkorea ging es abwärts.

Hierzulande war der Infineon-Kurs (Infineon) am Freitag schon um neun Prozent abgesackt und nun ging es nochmals um bis zu vier Prozent bergab. Zuletzt wurden die Titel zwei Prozent tiefer zu 75,80 Euro gehandelt. Nachdem sich der Kurs des Chipkonzerns in diesem Jahr mehr als verdoppelt und zuletzt mit 88,46 Euro ein Hoch seit dem Jahr 2000 erreicht hatte, summiert sich der Rückschlag bei den Papieren nun schon auf mehr als 14 Prozent.

Auch Unternehmen, die mit der Chipbranche in direkter Verbindung stehen, leiden neuerdings. Der Waferhersteller Siltronic und die Ausrüsterfirmen Aixtron (AIXTRON SE), PVA TePla und Suss Microtec (SUSS MicroTec SE (ex SÜSS MicroTec)) verloren, die Kurse sanken am Montag im Größenbereich von 2,7 bis 5,8 Prozent.

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Der Marktbeobachter Stephen Innes sprach von einem "schwarzen Montag" in Südkorea, wo der Handel eine Zeit lang wegen der Turbulenzen pausierte. Der Kospi bewegte sich dann zuletzt in Seoul mit mehr als acht Prozent im Minus nach etwa neun Prozent im frühen Handel. "Wenn sich der heißeste Tummelplatz plötzlich in eine hektische Fluchtsituation verwandelt, bleibt das den Händlern nicht verborgen", erklärte der Managing Partner bei SPI Asset Management.

An der New Yorker Nasdaq waren die Kursverluste am Freitag auf fast fünf Prozent ausgeweitet worden. Die zuletzt besonders heiß gelaufenen Aktien der Chipkonzerne Arm, Marvell (Marvell Technology), Micron (Micron Technology) und AMD (AMD (Advanced Micro Devices) ) waren dort mit besonders hohen Kursverlusten aufgefallen. Befeuert worden war die Bewegung auch von einem soliden Jobbericht, der die Spekulationen bestärkte, dass die US-Notenbank Fed demnächst ihren Leitzins erhöhen wird./tih/la/stk

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DatumRatingAnalyst
03.07.26 Infineon Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.07.26 Infineon Buy Jefferies & Company Inc.
02.07.26 Infineon Neutral UBS AG
02.07.26 Infineon Buy Deutsche Bank AG
29.06.26 Infineon Outperform Bernstein Research