KORREKTUR zu OVER NIGHT und MORNING BRIEFINGS -2-


Sehr fest - Angeführt von den Technologiewerten kam es an der Wall Street am Donnerstag zu einer kräftigen Erholung. Vor allem der Technologie-Sektor hatte zuletzt mit den immer weiter steigenden Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) unter Druck gestanden. Kein klares Bild lieferten die Zahlen von Microsoft und Meta Platforms. So ging es für die Meta-Aktie um 8 Prozent nach unten. Das Technologie-Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit Investitionen im Mittel von rund 137,5 Milliarden US-Dollar - eine Summe, die den Konzern laut Analysten in der zweiten Jahreshälfte zum ersten Mal seit seinem Börsengang im Jahr 2012 in den Bereich eines negativen freien Cashflows bringen dürfte. Zudem enttäuschte die Umsatzprognose für das laufende Quartal. Microsoft (+15,5%) hat für das vierte Geschäftsquartal ein robustes Cloud-Wachstum und einen Anstieg der zahlenden KI-Abonnenten gemeldet. Der Konzern senkte seine Investitionsprognose für das Kalenderjahr 2026 von rund 190 Milliarden Dollar auf etwa 175 Milliarden Dollar, nachdem die geschätzte Nutzungsdauer der Rechenzentren und Bürogebäude von 15 auf 25 Jahre verlängert wurde. Bei den Chip-Werten kam es zu einer kräftigen Erholung von den jüngsten Abgaben. So ging es für die Nvidia-Aktie um 2,7 Prozent nach oben und die Titel von Intel gewannen 11,3 Prozent. Marvell Technology stiegen um 12,2 Prozent. Vor der Veröffentlichung von Zahlen nach der Schlussglocke verloren Apple 1,4 Prozent, während Amazon um 3,9 Prozent stiegen.

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USA - ANLEIHEN

US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 4,23 -0,01 4,30 4,21

10 Jahre 4,66 +0,04 4,71 4,65

Die Renditen am US-Anleihemarkt stiegen nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank und den begleitenden Aussagen - im Zehnjahresbereich um 4 Basispunkte auf 4,66 Prozent. Für die Rendite 30-jähriger Papiere ging es zwischenzeitlich mit 5,243 Prozent sogar auf den höchsten Stand seit 19 Jahren.

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:05

EUR/USD 1,1506 -0,2 -0,0021 1,1527 1,1500

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EUR/JPY 184,90 +0,6 1,0400 183,8600 183,4200

EUR/CHF 0,9287 +0,1 0,0008 0,9279 0,9287

EUR/GBP 0,8557 -0,0 -0,0002 0,8559 0,8565

USD/JPY 160,66 +0,7 1,1500 159,5100 159,5000

GBP/USD 1,3445 -0,1 -0,0019 1,3464 1,3422

USD/CNY 6,7472 -0,1 -0,0078 6,7550 6,7550

USD/CNH 6,7442 -0,1 -0,0033 6,7475 6,7492

AUS/USD 0,7027 +0,0 0,0002 0,7025 0,7005

Bitcoin/USD 64.258,92 -0,7 -469,73 64.728,65 64.676,76

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Der Dollar stand unter Druck. Der Dollar-Index fiel um 0,9 Prozent. Im Gegenzug sprang der Euro wieder über 1,15 Dollar. Die Unsicherheit über die Reaktionsfähigkeit der Fed auf Inflationsrisiken mache den Dollar anfällig, so Derek Halpenny von der MUFG Bank. US-Notenbankchef Warsh habe kaum eine Erklärung für die Entscheidung der Zentralbank vom Mittwoch geliefert, die Zinsen unverändert zu lassen. "Die Glaubwürdigkeit der Fed wird in Frage gestellt, und nach einem starken Anstieg der Inflationserwartungen haben sich die Aussichten für den Dollar eindeutig verschlechtert", ergänzte er.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.078,14 -0,6 -24,26 4.102,40

Silber 58,62 -0,6 -0,37 58,99

Platin 1.640,47 -1,2 -19,71 1.660,18

Für den Goldpreis ging es mit dem schwachen Dollar nach oben. Die Feinunze stieg um 1,2 Prozent auf 4.115 Dollar. Die Entscheidung der US-Notenbank, die Zinsen unverändert zu lassen, gibt den Anlegern die Zuversicht, wieder auf Gold zu setzen, meinte Rick Kanda von dGold Bullion. Kanda warnte jedoch, dass trotz der im Vergleich zu den letztjährigen Allzeithochs relativ günstigen aktuellen Goldpreise weiterhin Risiken bestünden. "Ehrlich gesagt kann sich das geopolitische und wirtschaftliche Umfeld dramatisch ändern, was Raum für Unsicherheit und Volatilität lässt", ergänzte er.

ÖL

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 81,77 -2,2 -1,82 83,59

Brent/ICE 87,59 -1,6 -1,44 89,03

Die Kämpfe im Iran-Krieg gingen derweil weiter, was die Hoffnungen auf eine friedliche Lösung weiter schwinden ließ. Die Ölpreise pendelten nach den jüngsten kräftigen Gewinnen zwischen leichten Gewinnen und Verlusten. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent fiel um 1,9 Prozent auf 89,03 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

INDUSTRIEAKTIVITÄT CHINA

Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe fiel im Juli auf 49,2 von 50,3 im Juni, wie aus den am Freitag vom Nationalen Statistikamt veröffentlichten Daten hervorgeht. Der Juli-Wert verfehlte die in einer Umfrage des Wall Street Journal unter Ökonomen ermittelte Prognose von 50,1. Extreme Wetterbedingungen beeinträchtigten die Fabrikaktivitäten und erhöhen den Druck auf Peking, zusätzliche politische Unterstützung zur Förderung des Wachstums auf den Weg zu bringen.

AUMOVIO / BMW

haben eine juristische Auseinandersetzung über einen zurückliegenden Gewährleistungsfall im Zusammenhang mit einem integrierten Bremssystem durch einen Vergleich beigelegt und sich zugleich auf eine Stärkung ihrer Geschäftsbeziehungen verständigt. Dies umfasse auch die Erteilung neuer Aufträge durch BMW in einem Volumen von über 1 Milliarde Euro. Wie Aumovio mitteilte, belasten die bilanziellen Auswirkungen des Vergleichs jedoch das Ergebnis des zweiten Quartals 2026 und machen eine entsprechende Anpassung der Jahresprognose notwendig.

HELLA

Belastet von niedrigerem Geschäftsvolumina im Lichtbereich hat Hella im ersten Halbjahr bei nahezu stabilen Umsätzen weniger verdient. Die operative Marge sank auf 5,4 von 6,0 Prozent im Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte der Autozulieferer seinen Ausblick vom März.

THYSSENKRUPP NUCERA

hat im dritten Quartal 2025/26 von Vorzieheffekten profitiert. Wie der Anbieter von Elektrolyse-Technologien für grünen Wasserstoff mitteilte, lag der Konzernumsatz auf Basis vorläufiger Berechnungen mit 145 (Vorjahr 184) Millionen Euro über den bisherigen Erwartungen. Auf das Segment Chlor-Alkali entfielen dabei Erlöse von 109 (81) Millionen Euro, und auf das Segment Grüner Wasserstoff 36 (103) Millionen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im Quartal voraussichtlich auf minus 2 Millionen Euro, nachdem es vor einem Jahr noch ausgeglichen war. Der Auftragseingang stieg auf 81 (63) Millionen Euro, wobei 3 (13) Millionen auf das Segment Grüner Wasserstoff entfielen, und 78 (50) Millionen auf das Segment Chlor-Alkali.

AMS-OSRAM

bindet seinen Konzernchef Aldo Kamper länger an sich. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde mit Kamper ein neuer, ab dem 1. Oktober 2026 gültiger und bis zum 30. September 2031 laufender Vertrag vereinbart. Die bisherige Bestellung Kampers wäre zum 31. März 2027 ausgelaufen.

BANCO SANTANDER

will ein Übernahmeangebot für den Kauf der restlichen ausstehenden Aktien ihrer Tochter Santander Brasil starten. Die Tenderangebote in den USA und Brasilien gelten für etwa 10 Prozent des Aktienkapitals von Santander Brasil, teilte Banco Santander mit. Das maximale Gesamtvolumen beider Angebote beträgt rund 1,91 Milliarden Euro.

AMAZON

steigerte den Umsatz im zweiten Quartal um 20 Prozent auf 200,6 Milliarden Dollar. Der Umsatz mit AWS erhöhte sich um 37 Prozent auf 42,2 Milliarden Dollar. Das Nettoergebnis betrug 62,6 Milliarden Dollar. Alle drei Kennziffern übertrafen die Erwartungen von Analysten. Amazon erhöhte zudem die für dieses Jahr geplanten Investitionen um 20 Milliarden auf 220 Milliarden Dollar. Die Aktie sprang nachbörslich um 10,3 Prozent nach oben.

APPLE

hat im dritten Geschäftsquartal einen Umsatz von 109,4 Milliarden Dollar (+15% zum Vorjahr) verzeichnet. Analysten hatten im Schnitt mit 108 Milliarden Dollar gerechnet. Der iPhone-Umsatz wuchs um 21 Prozent und lag damit über den Erwartungen der Wall Street von etwa 19 Prozent, womit sich die Erfolgsserie des iPhone 17 fortsetzte. Das Nettoergebnis betrug 29,79 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie stieg um 29 Prozent auf 2,02 Dollar, wobei er von Zollerstattungen profitierte. Für das vierte Geschäftsquartal rechnet Apple mit einem Umsatzwachstum von 9 bis 11 Prozent; Analysten hatten bislang 12 Prozent erwartet. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um 6 Prozent.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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July 31, 2026 06:12 ET (10:12 GMT)

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