Kräftig gesteigert

Knorr-Bremse dank Nutzfahrzeuggeschäft mit hohen Zuwächsen im zweiten Quartal - Aktie dennoch in Rot

13.08.21 16:07 Uhr

Knorr-Bremse dank Nutzfahrzeuggeschäft mit hohen Zuwächsen im zweiten Quartal - Aktie dennoch in Rot | finanzen.net

Knorr-Bremse hat im zweiten Quartal sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis dank eines guten Geschäfts mit der Nutzfahrzeugbranche überraschend kräftig gesteigert.

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Gegenwind spürte der Münchener Konzern bei Systemen für Schienenfahrzeuge, wo das Ergebnis bei stabilen Umsätzen sank. Den Konzern-Ausblick für 2021 bekräftigte die Knorr-Bremse AG.

Der Umsatz kletterte laut Mitteilung in den drei Monaten um gut ein Fünftel auf 1,73 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (EBITDA) stieg um 27 Prozent auf 312 Millionen Euro, die Marge entsprechend auf 18,1 (Vorjahr: 17,2) Prozent. Das EBIT zog mit 40,5 Prozent noch stärker auf 243,8 Millionen Euro an. Das Ergebnis je Aktie erreichte 1,02 (0,64) Euro. Der Auftragseingang stieg ebenfalls kräftig um 58,4 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

Analysten hatten im Konsens beim Ordereingang, Umsatz und Ergebnis je Aktie mit weniger gerechnet.

Für das laufende Gesamtjahr rechnet der MDAX-Konzern weiterhin mit einem Umsatz zwischen 6,5 Milliarden bis 6,9 (6,16) Milliarden Euro. Die operative EBITDA-Marge soll zwischen 17,5 bis 19,0 (18,0) sowie die EBIT-Marge zwischen 13,0 bis 14,5 (13,2) Prozent liegen.

Zahlen von Knorr-Bremse kein Treiber

Die Aktien von Knorr-Bremse haben am Freitag nach Zahlenvorlage abgegeben. Sie notieren auf XETRA zeitweise 0,16 Prozent tiefer bei 98,48 Euro. Wirklich vorwärts gekommen sind sie seit dem Kursrutsch Ende Juni im Zuge des Interesses am Autozulieferer HELLA kaum noch.

Analyst Akash Gupta von JPMorgan beließ seine Einstufung nach den Quartalszahlen auf "Neutral". Die Aufträge hätten die Marktschätzungen zwar übertroffen, doch einige Kunden aus der Nutzfahrzeugbranche dürften Bestellungen vorgezogen haben, um einem knapperen Angebot zu entgehen. Das Bestellniveau in diesem Segment dürfte den Höhepunkt erreicht haben und sei in Zukunft nicht aufrecht zu erhalten, so der Analyst.

FRANKFURT (Dow Jones / dpa-AFX)

Bildquellen: Jann Averwerser/Knorr Bremse AG

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22.05.2026Knorr-Bremse UnderweightBarclays Capital
13.05.2026Knorr-Bremse BuyGoldman Sachs Group Inc.
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16.06.2026Knorr-Bremse BuyGoldman Sachs Group Inc.
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13.05.2026Knorr-Bremse BuyGoldman Sachs Group Inc.
08.05.2026Knorr-Bremse BuyUBS AG
08.05.2026Knorr-Bremse BuyDeutsche Bank AG
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29.06.2026Knorr-Bremse NeutralJP Morgan Chase & Co.
07.05.2026Knorr-Bremse NeutralJP Morgan Chase & Co.
09.04.2026Knorr-Bremse HoldWarburg Research
26.03.2026Knorr-Bremse NeutralJP Morgan Chase & Co.
19.02.2026Knorr-Bremse HoldWarburg Research
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22.05.2026Knorr-Bremse UnderweightBarclays Capital
14.01.2026Knorr-Bremse UnderweightBarclays Capital
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