Kubicki: FDP sollte respektiert werden - und notfalls gefürchtet


BERLIN (dpa-AFX) - Der neue FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki setzt weiter auf Konfrontation, um seine Partei sichtbarer und damit wieder zu einer relevanten Kraft zu machen. "Ich will nicht geliebt werden - weder von Union, Linken, Grünen noch SPD", sagte er dem "Tagesspiegel" (Samstag). "Ich will, dass die FDP wieder respektiert wird - und notfalls auch gefürchtet."

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Für die Landtagswahlen im September formulierte er den "Anspruch, dass wir Sachsen-Anhalt noch drehen können". Dort steht seine Partei in Umfragen derzeit bei etwa drei Prozent, also klar unter der entscheidenden Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug ins Parlament.

Auf Bundesebene sehen erste Umfragen der Institute Forsa und GMS sie aber schon wieder auf dieser Marke. Entsprechend triumphierte Kubicki bereits und schickte eine SMS an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): "Ich habe gerade erst eine SMS geschrieben: "Moin, Friedrich. Mission Impossible is completed"", berichtete Kubicki. "Als die FDP aus den Parlamenten flog, und Friedrich Merz erklärte, die Partei sei politisch tot und komme nicht wieder - das war für mich eine Herausforderung." Merz hatte nach dem Ausscheiden der FDP bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg resümiert: "Sie wird keine Rolle mehr spielen." Über Kubickis SMS berichtete auch die "Süddeutsche Zeitung"./DP/he

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