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Apple-Aktie vor dem nächsten Sprung? Analyst bleibt bullish - Apple verliert EU-Rechtsstreit - Deal mit Broadcom


Apple-Aktie vor dem nächsten Sprung? Analyst bleibt bullish - Apple verliert EU-Rechtsstreit - Deal mit Broadcom

Bernstein Research bleibt für Apple optimistisch und bestätigt die Einstufung "Outperform" und bestätigt zudem das Kursziel.

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Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Apple mit einem Kursziel von 350 US-Dollar auf "Outperform" belassen. Der Absatz sei im Mai zum Vorjahr um 2 Prozent gestiegen, zum Vormonat um 1 Prozent, schrieb Mark Newman am Dienstag. Nahezu alle Märkte hätten im Jahresvergleich Wachstum verzeichnet, angeführt von Japan und den Schwellenländern. Einzige Ausnahme sei China, wo der Umsatz im Jahresvergleich um 16 Prozent gefallen sei, im Monatsvergleich allerdings um 30 Prozent zugelegt habe.

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Apple verliert Rechtsstreit um iOS und App Store unter EU-Technologieregeln

Apple hat eine Klage vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG) verloren. Das Unternehmen hatte eine Entscheidung der EU angefochten, die das Betriebssystem iOS und den App Store als Dienste eingestuft hatte, die unter die EU-Kartellvorschriften für den Technologiesektor fallen.

"Das Gericht der Europäischen Union weist alle von Apple erhobenen Klagen ab", teilte das Gericht am Mittwoch mit.

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Die Entscheidung ist ein Rückschlag für Apple. Der Technologiekonzern kämpft gegen das Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA). Dieses EU-Gesetz trat im November 2022 in Kraft. Das DMA stuft eine Handvoll der weltweit mächtigsten Technologieunternehmen als "Gatekeeper" ein. Die EU argumentiert, dass diese Unternehmen die Online-Zugänge zum Markt kontrollieren. Dazu gehören Suchmaschinen, App Stores und Webbrowser. Das Gesetz gibt ihnen eine Liste von Regeln vor, die sie in Europa befolgen müssen. Diese sollen für faire Wettbewerbsbedingungen in der digitalen Wirtschaft sorgen.

Apple legte 2024 Rechtsmittel gegen die Entscheidung der Europäischen Kommission ein. Diese hatte das Betriebssystem iOS und den App Store als Kernplattformen eingestuft, die das DMA befolgen müssen. Zudem focht das Unternehmen den Schritt der EU-Exekutive an, zu untersuchen, ob auch der Nachrichtendienst iMessage in den Geltungsbereich der Regeln fallen sollte. Die Beamten stellten die letztgenannte Untersuchung schließlich ein.

Das Gericht der Europäischen Union (EuG) teilte zudem mit, dass Apples Klage bezüglich iMessage unzulässig sei.

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Ein Sprecher von Apple sagte, die Vorgaben des DMA setzten die Nutzer Datenschutz- und Sicherheitsrisiken aus. "Wir werden uns weiterhin für die Innovation und den Datenschutz einsetzen, die unsere europäischen Kunden verdienen", sagte er. Das Unternehmen kann gegen das Urteil vom Mittwoch noch vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) Berufung einlegen.

Deal mit Broadcom: Apple lässt über 15 Milliarden Chips in den USA produzieren

Apple will in einem neuen Deal mit dem Halbleiter-Konzern Broadcom mehr als 15 Milliarden Chips in den USA produzieren lassen. Dabei werde es sich um Technik rund um die Anbindung zu Kommunikations-Netzen handeln, wie der iPhone-Konzern mitteilte. Für die mehr als 30 Milliarden Dollar schwere Vereinbarung sollen Broadcom-Anlagen im Bundesstaat Colorado ausgebaut und modernisiert werden. Die Unternehmen machten keine Angaben dazu, wann die neuen Kapazitäten in Betrieb gehen werden.

Die USA - und auch Europa - versuchen schon seit Jahren, mehr Chip-Produktion aus Asien zurückzuholen. Insbesondere Engpässe bei einigen Halbleiter-Produkten zu Beginn der Corona-Pandemie, die zeitweise unter anderem die Autoproduktion lahmlegten, waren ein Weckruf. Die Europäische Union und die vorherige US-Regierung von Präsident Joe Biden setzten auf Milliarden-Subventionen. Sein Nachfolger Donald Trump hingegen versucht, die Unternehmen mit Zolldrohungen zur Chip-Fertigung in den USA zu zwingen.

Auslastung durch KI-Chips

Die weltweiten Kapazitäten in der Chipindustrie sind aktuell durch den rapiden Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz stark ausgelastet. Apple bekam das unter anderem zu spüren, als der Konzern im vergangenen Jahr die Nachfrage bei iPhones sowie einigen Modellen seiner Mac-Computer unterschätzt hatte. Der Konzern, dessen Lieferkette üblicherweise extrem robust ist, tat sich danach schwer, Kapazitäten zur Produktion zusätzlicher Chipsysteme zu finden.

Die Apple-Aktie fällt an der NASDAQ zeitweise um 0,59 Prozent auf 308,86 US-Dollar. Für Broadcom geht es derweil um 4,57 Prozent nach oben auf 387,74 US-Dollar.

NEW YORK (dpa-AFX) / DOW JONES

Bildquellen: Songquan Deng / Shutterstock.com, Denis Kuaev / Shutterstock,.com

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DatumRatingAnalyst
09:41 Apple Outperform Bernstein Research
07.07.26 Apple Overweight JP Morgan Chase & Co.
07.07.26 Apple Neutral UBS AG
06.07.26 Apple Hold Jefferies & Company Inc.
26.06.26 Apple Neutral UBS AG