Lagarde: Risiken besser ausbalanciert als vor einigen Wochen


Von Hans Bentzien

DOW JONES--Die Risiken für Inflation und Wachstum im Euroraum sind nach Aussage von EZB-Präsidentin Christine Lagarde nicht mehr so einseitig wie kurz nach dem Ausbruch des Iran-Kriegs. Lagarde sagte in einer Podiumsdiskussion beim geldpolitischen Symposium im portugiesischen Sintra: "Übrigens denke ich, dass die Risiken - die bei der Inflation ausschließlich nach oben und beim Wachstum nach unten gerichtet sind - aufgrund der raschen aktuellen Entwicklungen nun wohl besser ausbalanciert sind, als dies noch vor wenigen Wochen der Fall war."

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Sie verwies darauf, dass der Spotpreis von Öl auf 72 US-Dollar pro Barrel gefallen sei, nachdem er im März noch bei 120 Dollar gelegen habe. "Dies sind Veränderungen, die sich derart beschleunigen, dass wir darauf vorbereitet sein müssen, andere und präzisere Messmethoden anzuwenden, beispielsweise unter Einsatz von KI", fügte sie hinzu.

An der Diskussion nehmen außer ihr Fed-Chairman Kevin Warsh, der Gouverneur der Bank of England (BoE), Andrew Bailey, und der Gouverneur der Bank of Canada (BoC), Tiff Macklem, teil.

Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com

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July 01, 2026 09:28 ET (13:28 GMT)

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