Leavitt spielt iranische Angriffe auf Frachter herunter


WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach iranischen Angriffen auf Frachter in der Straße von Hormus hat das Weiße Haus die Bedeutung der Vorfälle heruntergespielt. Die Medien würden das Thema aufbauschen, um die erfolgreiche Zerstörung der iranischen Marine durch das US-Militär zu hinterfragen, sagte Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, dem Sender Fox News. Einen Verstoß gegen die Waffenruhe sehe sie nicht, weil die Schiffe weder unter US- noch unter israelischer Flagge gefahren seien.

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Leavitt sagte, die Frachter seien von Schnellbooten attackiert worden. "Der Iran hat sich von der tödlichsten Marine im Nahen Osten zu einer Bande von Piraten gewandelt." Eine Kontrolle über die Straße von Hormus habe Teheran nicht.

Öffnung der Straße von Hormus Kernforderung der USA

In der Straße von Hormus war zuvor ein Containerschiff unter Beschuss durch die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) gekommen und schwer beschädigt worden, wie die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt mitteilte. Wenig später meldete die Behörde erneut einen Vorfall. Irans Streitkräfte reklamierten hingegen drei Angriffe auf Frachtschiffe für sich.

US-Präsident Donald Trump hatte eine Öffnung der Straße von Hormus durch den Iran zuvor zur Bedingung für eine Waffenruhe gemacht. Der Schiffsverkehr durch die für den Gas- und Ölhandel wichtigen Meerenge ist seit Kriegsbeginn stark eingeschränkt. Trump hatte deutlich gemacht, trotz Verlängerung der Waffenruhe an der US-Seeblockade festhalten zu wollen. Sie betrifft Schiffe, die aus iranischen Häfen kommen oder diese ansteuern./jcf/DP/he

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