Roche-Aktie steigt: Pharmakonzern schließt Lizenzdeal für Blutkrebs-Medikament mit Simcere
Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat eine Lizenzvereinbarung mit dem chinesischen Unternehmen Simcere Pharmaceutical zur Entwicklung eines Medikaments gegen Blutkrebs geschlossen.
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Roche zahlt laut Simcere vorab 75,0 Millionen US-Dollar für die exklusiven weltweiten Rechte zur Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von SIM0660, einem Antikörper, der auf B-Zell-Malignome abzielt. Das Medikament könnte potenziell für die Behandlung von Blutkrebs und einige Arten von Autoimmunerkrankungen geeignet sein.
Simcere hat den Angaben zufolge je nach Entwicklungsfortschritt Anspruch auf Meilensteinzahlungen von bis zu 1,455 Milliarden US-Dollar sowie gestaffelte Lizenzzahlungen auf etwaige zukünftige Nettoumsätze.
Es handelt sich um die jüngste Kooperationsvereinbarung eines westlichen Pharmakonzerns mit einem chinesischen Arzneimittelunternehmen. Im Mai schloss das US-Unternehmen Bristol-Myers Squibb eine strategische Partnerschaft und Lizenzvereinbarung mit Hengrui Pharmaceuticals ab, die mehr als 15 Milliarden US-Dollar wert sein könnte. Anfang dieses Jahres ging Eli Lilly eine Partnerschaft mit Innovent Biologics ein, die potenziell mit bis zu 8,5 Milliarden US-Dollar bewertet wird.
Die Aktie von Simcere notierte letztlich um 7,64 Prozent höher bei 11,83 Hongkong-Dollar. Die Roche-Aktie zeigt sich an der SIX dagegen 0,73 Prozent fester bei 359,80 Franken.
Von Megan Cheah
DOW JONES
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