MÄRKTE ASIEN/Aufschläge auf breiter Front - China hinkt hinterher


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TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den asiatischen Börsen geht es am Montag im späten Geschäft auf breiter Front nach oben. Händler verweisen auf den an der Wall Street positiv aufgenommenen US-Arbeitsmarktbericht. Dieser habe einerseits Konjunkturoptimismus geschürt, gleichzeitig die Tür für eine Zinserhöhungspause durch die US-Notenbank nicht geschlossen. Das Thema Konjunkturoptimismus wird auch befeuert durch einen gestiegenen Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in China im Mai, der deutlicher in den Wachstum anzeigenden Bereich vorgerückt ist.

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Die chinesischen Börsen hinken derweil der Entwicklung hinterher. Im Handel verweist man auf die Spannungen zwischen den USA und China im Ringen um Einfluss im asiatisch-pazifischem Raum. Diese sind erneut deutlich zutage getreten. Chinas Verteidigungsminister Li Shangfu warnte bei einer Sicherheitskonferenz in Singapur eindringlich vor "Nato-ähnlichen" Bündnissen in der Region. In der Meeresenge zwischen der Insel Taiwan und dem chinesischen Festland hatte es zuvor erneut eine gefährliche Annäherung zwischen Militärschiffen aus China und den USA gegeben.

In Hongkong steigt der HSI um 0,5 Prozent, der Schanghai-Composite schafft nur ein mageres Plus von 0,1 Prozent. Der HSI hatte aber bereits am Freitag deutlich zugelegt. Im Ölsektor gewinnen SMIC 2,1 und PetroChina 0,9 Prozent, nachdem Saudi-Arabien eine einseitige Förderkürzung bekannt gegeben hat. Der japanische Nikkei-225 zieht dagegen um 1,9 Prozent an. Auch hier sind unter anderem Ölwerte gesucht, Inpex ziehen um 2,7 und Eneos Holdings um 2,5 Prozent an.

Ölpreise schon wieder auf dem Rückzug

Der Kospi in Südkorea zeigt sich mit Aufschlägen von 0,6 Prozent und der australische Leitindex S&P/ASX-200 steigt um 1,1 Prozent. In Australien wurde der negative Trend am Arbeitsmarkt gestoppt, im Mai wurden wieder mehr Stellen geschaffen. ANZ-Volkswirtin Madeline Dunk verweist aber auf den Umstand, dass die Schaffung neuer Stellen noch immer 8 Prozent niedriger als im September 2022 liege. Die Arbeitslosenquote im April war jüngst geklettert und auch der NAB-Beschäftiigungsindex war jüngst gesunken.

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Die Ölpreise kommen von ihren Tageshochs schon wieder deutlich zurück. Saudi-Arabien will seine Ölproduktion ab Juli angesichts sinkender Ölpreise weiter verringern. Wie das Land nach teils umstrittenen Verhandlungen mit anderen Staaten der Opec mitteilte, soll die Produktion um 1 Million Barrel täglich reduziert werden. Die Kürzung gelte zusätzlich zu den bereits angekündigten Drosselungen. Allerdings zeigen sich offen Auseinandersetzungen um die Förderquoten innerhalb der Gruppe Opec+. Demnach unterminiere Russland mit seinen Exporten billigen Öls die Bemühungen der Saudis um stabilere Preise, heißt es aus Kreisen.

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Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende

S&P/ASX 200 (Sydney) 7.220,20 +1,1% +2,6% 08:00

Nikkei-225 (Tokio) 32.081,31 +1,8% +20,8% 08:00

Kospi (Seoul) 2.615,12 +0,5% +16,9% 08:00

Schanghai-Comp. 3.232,81 +0,1% +4,7% 09:00

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Hang-Seng (Hongk.) 19.052,37 +0,5% -4,2% 10:00

Straits-Times (Sing.) 3.188,76 +0,7% -2,6% 11:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Fr, 9:44 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0699 -0,1% 1,0708 1,0763 -0,1%

EUR/JPY 149,82 -0,0% 149,89 149,57 +6,7%

EUR/GBP 0,8607 +0,1% 0,8600 0,8594 -2,8%

GBP/USD 1,2431 -0,1% 1,2448 1,2524 +2,8%

USD/JPY 140,04 +0,0% 139,98 138,97 +6,8%

USD/KRW 1.305,97 -0,5% 1.305,97 1.305,88 +3,5%

USD/CNY 7,0848 -0,1% 7,0848 7,0791 +2,7%

USD/CNH 7,1185 +0,2% 7,1044 7,0915 +2,8%

USD/HKD 7,8387 +0,0% 7,8369 7,8334 +0,4%

AUD/USD 0,6602 +0,0% 0,6602 0,6610 -3,1%

NZD/USD 0,6061 +0,1% 0,6057 0,6094 -4,6%

Bitcoin

BTC/USD 26.830,28 -1,4% 27.209,43 27.096,60 +61,6%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 72,72 71,74 +1,4% +0,98 -8,9%

Brent/ICE 77,08 76,13 +1,2% +0,95 -8,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.945,85 1.948,10 -0,1% -2,26 +6,7%

Silber (Spot) 23,57 23,61 -0,2% -0,05 -1,7%

Platin (Spot) 1.009,65 1.003,03 +0,7% +6,63 -5,5%

Kupfer-Future 3,70 3,73 -0,6% -0,02 -3,0%

YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 05, 2023 00:54 ET (04:54 GMT)

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