MÄRKTE EUROPA/DAX auf Dreimonatshoch über 12.000 - Autos geben Vollgas


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Aktien

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43.90 EUR -0.48 EUR -1.08 %

1.63 EUR -0.11 EUR -6.51 %

27.17 EUR -0.46 EUR -1.66 %

25.29 EUR -0.40 EUR -1.56 %

1,016.60 EUR -47.40 EUR -4.45 %

8.10 EUR -0.12 EUR -1.46 %

4.65 EUR -0.09 EUR -1.81 %

6.96 EUR -0.09 EUR -1.33 %

12.32 EUR -0.50 EUR -3.86 %

73.80 EUR -1.15 EUR -1.53 %

Indizes

24,952.10 EUR 54.65 EUR 0.22 %

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Kursaufschwung an den europäischen Aktienmärkten geht am Dienstagmittag weiter. Der DAX kostet nach der Ruhepause vom Pfingstmontag seinen Nachholbedarf aus, er steigt besonders stark um 3,9 Prozent auf 12.034 Punkte. Damit steht er erstmals seit dem 5. März über der 12.000er Marke. Der Euro-Stoxx-50 notiert ebenfalls sehr fest: Auf das Plus vom Montag sattelt er weitere 2,7 Prozent drauf und steht bei 3.160 Punkten. Am Devisenmarkt steht der Euro mit 1,1168 Dollar so hoch wie zuletzt Mitte März, am Anleihemarkt geben die Kurse etwas nach, die Renditen steigen also leicht.

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Angeheizt wird die Stimmung von der Hoffnung auf weitere Konjunkturprogramme und geldpolitische Stützungsmaßnahmen sowie der weiteren Normalisierung des Lebens vor dem Hintergrund der weiter schwelenden Corona-Pandemie.

Die Europäische Zentralbank könnte am Donnerstag neue Impulse setzen, heißt es. Zunächst warten die Anleger aber vor allem darauf, wie das Konjunkturpaket der deutschen Regierung ausgestaltet sein wird, über das in Berlin beraten wird. In freudiger Erwartung einer Abwrackprämie schießt der Stoxx-Automobil-Index um 5 Prozent nach oben. Daimler steigen um 8,7 Prozent, BMW um 6,4 und VW um 6,2 Prozent. Bei den Zulieferern ziehen Continental und Infineon um jeweils etwa 6 Prozent an.

Auch Aktien aus der konjunkturabhängigen Bankenbranche und aus dem Öl- und Gassektor können sich überdurchschnittlich stark verbessern. Im DAX legen BASF mit 6,5 Prozent überdurchschnittlich stark zu. BASF ist über die Tochter Wintershall im Öl- und Gasgeschäft tätig, liefert aber auch für die Autoindustrie zu.

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Lufthansa von EU-Einigung beflügelt

Im DAX liegen alle 30 Einzelwerte im Plus. Lufthansa steigen um 5,1 Prozent, nachdem der Aufsichtsrat dem angebotenen Stabilisierungspaket zugestimmt und damit auch die angekündigten Zusagen an die EU-Kommission akzeptiert hat. Der Vorstand hatte dem Paket bereits am Freitag zugestimmt. Nun steht noch die Zustimmung der Aktionäre aus.

Doch während die Fluglinien langsam wieder ihren Flugverkehr aufnehmen wollen, gibt es bereits neue Vorgaben von der UN-Luftverkehrsorganisation. Diese empfiehlt, einen Meter Abstand zwischen den Passagieren zu lassen. "Damit würden die Flugzeuge nur zur Hälfte ausgelastet und könnten nicht kostendeckend fliegen", so ein Aktienhändler. Das belastet zunächst aber nicht, Air France, IAG, Easyjet und Ryanair legen alle zwischen gut 2 und knapp 4 Prozent zu.

Bayer mit Hoffnung auf Ende des Glyphosat-Streits sehr fest

Bayer gewinnen 5,5 Prozent. Die Aktie könnte in den kommenden Tagen verstärkt in den Fokus der Investoren rücken. Zum einen gibt es im Fall der Klage des Hausmeisters Lee Johnson im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichter Glyphosat einen ersten Termin vor dem Berufungsgericht. Dort geht es für Bayer um die Aufhebung des Schuldspruchs. Zudem gab es in den US-Medien in der Vorwoche Berichte, dass es möglicherweise bereits im Juni einen Vergleich mit den Vertretern der Glyphosat-Kläger geben könnte. Sollte dieser im Bereich der jüngst genannten 10 Milliarden Dollar liegen und zudem zukünftige Fälle beinhalten, dürfte die Aktie von Bayer davon deutlich profitieren.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 3.159,79 2,66 81,87 -15,63

Stoxx-50 2.965,88 1,58 45,99 -12,85

DAX 12.044,97 3,95 458,12 -9,09

MDAX 26.032,61 2,51 636,61 -8,05

TecDAX 3.232,81 1,48 47,09 7,23

SDAX 11.745,54 3,49 395,82 -6,12

FTSE 6.228,60 1,01 62,18 -18,24

CAC 4.863,17 2,11 100,39 -18,65

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite -0,41 0,00 -0,65

US-Zehnjahresrendite 0,67 0,02 -2,01

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:27 Uhr Mo, 17:50 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1169 +0,34% 1,1129 1,1115 -0,4%

EUR/JPY 120,34 +0,42% 119,88 119,62 -1,3%

EUR/CHF 1,0742 +0,40% 1,0696 1,0692 -1,1%

EUR/GBP 0,8885 -0,29% 0,8894 0,8922 +5,0%

USD/JPY 107,75 +0,08% 107,74 107,61 -1,0%

GBP/USD 1,2568 +0,60% 1,2512 1,2459 -5,2%

USD/CNH (Offshore) 7,1130 -0,22% 7,1294 7,1368 +2,1%

Bitcoin

BTC/USD 10.117,26 +4,88% 10.105,76 9.523,26 +40,3%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 36,41 35,44 +2,7% 0,97 -38,2%

Brent/ICE 39,42 38,32 +2,9% 1,10 -37,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.738,30 1.739,90 -0,1% -1,60 +14,6%

Silber (Spot) 18,25 18,30 -0,3% -0,05 +2,2%

Platin (Spot) 845,75 852,00 -0,7% -6,25 -12,4%

Kupfer-Future 2,48 2,47 +0,4% +0,01 -11,9%

DJG/hru/gos

(END) Dow Jones Newswires

June 02, 2020 06:51 ET (10:51 GMT)

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DatumRatingAnalyst
08.07.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
08.07.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.07.26 Rheinmetall Buy UBS AG
03.07.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
03.07.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.