MÄRKTE EUROPA/DAX bleibt unter 18.000 - Ausverkauf bei Techaktien


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Aktien

1,520.80 EUR -79.20 EUR -4.95 %

44.58 EUR 0.54 EUR 1.23 %

243.40 EUR -13.40 EUR -5.22 %

101.78 EUR -1.24 EUR -1.20 %

44.28 EUR 0.50 EUR 1.14 %

70.80 EUR -5.90 EUR -7.69 %

5.54 EUR -0.12 EUR -2.19 %

157.22 EUR -9.10 EUR -5.47 %

59.22 EUR -3.48 EUR -5.55 %

77.60 EUR -9.40 EUR -10.80 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter unter erheblichem Abgabedruck zeigen sich die europäischen Aktienmärkte am Freitagmittag. Fast ohne Gegenwehr fällt der DAX 1,5 Prozent auf 17.805 zurück und notiert damit deutlich unter der psychologisch wichtigen Marke von 18.000. Der Euro-Stoxx-50 verliert 1,5 Prozent auf 4.690. Nutznießer der Risk-Off-Bewegung sind Anleihen und Gold. Belastend wirken Rezessionssorgen nach einer Serie schwächerer US-Daten sowie die Sorge vor einer militärischen Eskalation der Krise im Nahen Osten. Vor dem Wochenende bauen daher viele Anleger Risikopositionen ab.

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Ausverkaufsstimmung herrscht im Technologiesektor - hier geht es mit den Kursen um 4,1 Prozent nach unten. Einen wahren Crash legten Intel nach Quartalszahlen hin: Die Aktien stürzten nachbörslich um fast 20 Prozent ab, nachdem der Chip-Hersteller Pläne bekanntgegeben hatte, Tausende von Mitarbeitern zu entlassen und die Dividendenzahlung im Rahmen eines umfassenden Kostensenkungsprogramms auszusetzen.

Am deutschen Aktienmarkt bekommen dies Infineon (-3,6%) oder Süss Microtech (-8,4%) zu spüren. Für Chip- und Ausrüstungsherstellern wie ASML geht es 8,1 Prozent tiefer, BE Semiconductor fallen 9 Prozent, STMicro um 3,7 Prozent.

Ob der US-Arbeitsmarkt am Freitagnachmittag die Stimmung verbessern kann, bleibt abzuwarten. Vom Wall Street Journal befragte Ökonomen erwarten, dass im Juli 185.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden, verglichen mit 206.000 im Juni. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich unverändert bei 4,1 Prozent bleiben.

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Märkte preisen nun US-Zinssenkungen von 175 Bp in den nächsten 12 Monaten ein

Wie die Deutsche Bank anmerkt, werden für die kommenden 12 Monate nun Zinssenkungen von mehr als 175 Basispunkten (Bp) eingepreist. Zunehmend preisen die Finanzmärkte auch die Möglichkeit ein, dass die US-Notenbank auf ihrer September-Sitzung die Zinsen gleich um 50 Bp senken wird. Der Euro, der bei 1,0820 Dollar umgeht, kann davon kaum profitieren, profitiert die US-Währung doch von Rückflüssen in den "sicheren" Dollar-Hafen.

Zu den größten Verlierern im DAX zählen Siemens Energy mit minus 5,9 Prozent und Daimler Truck mit Abgaben von 4,1 Prozent. Gegen den Trend geht es nach einer positiven Analystenstudie für Qiagen um 2,4 Prozent nach oben.

Gegen den Trend stellen sich IAG mit 7,5 Prozent Plus. Die Mutter von British Airways und Iberia will die Dividendenzahlung nach der Pandemie wieder aufnahmen. Die Analysten von RBC sehen dahinter ein gutes Selbstvertrauen des Unternehmens. Auch die Zahlen zum zweiten Quartal werden als stark eingeordnet: Den Konsens für das EBIT im habe IAG um 15 Prozent übertroffen.

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BNP Paribas (-2,2%) will das Investment Management des Versicherungskonzerns AXA (+2,2%) übernehmen. Die Analysten der RBC stufen dies als "strategisch sinnvoll" ein. Wie BNP mitteilte, führt sie exklusive Gespräche über einen Deal im Volumen von 5,1 Milliarden Euro.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.690,39 -1,6% -75,33 +3,7%

Stoxx-50 4.371,64 -1,5% -65,50 +6,8%

DAX 17.804,64 -1,5% -274,33 +6,3%

MDAX 24.578,24 -1,7% -423,54 -9,4%

TecDAX 3.266,86 -1,5% -49,76 -2,1%

SDAX 13.813,10 -1,7% -242,38 -1,1%

FTSE 8.253,99 -0,4% -29,37 +7,1%

CAC 7.317,23 -0,7% -53,22 -3,0%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,20 -0,04 -0,37

US-Zehnjahresrendite 3,94 -0,04 +0,06

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 7:35 Uhr DO, 17:15 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0823 +0,3% 1,0797 1,0788 -2,0%

EUR/JPY 161,14 +0,0% 161,21 161,78 +3,6%

EUR/CHF 0,9420 -0,0% 0,9413 0,9431 +1,5%

EUR/GBP 0,8495 +0,3% 0,8483 0,8443 -2,1%

USD/JPY 148,85 -0,3% 149,30 149,99 +5,7%

GBP/USD 1,2740 +0,0% 1,2728 1,2777 +0,1%

USD/CNH (Offshore) 7,2037 -0,6% 7,2198 7,2522 +1,1%

Bitcoin

BTC/USD 64.749,40 -0,2% 64.282,30 63.687,80 +48,7%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 76,38 76,31 +0,1% +0,07 +7,1%

Brent/ICE 79,67 79,52 +0,2% +0,15 +5,8%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 36,405 36,92 -1,4% -0,52 +13,5%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.464,46 2.446,50 +0,7% +17,96 +19,5%

Silber (Spot) 28,97 28,50 +1,7% +0,47 +21,9%

Platin (Spot) 972,00 963,50 +0,9% +8,50 -2,0%

Kupfer-Future 4,12 4,08 +0,9% +0,04 +4,5%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

August 02, 2024 06:58 ET (10:58 GMT)

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DatumRatingAnalyst
03.07.26 Infineon Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.07.26 Infineon Buy Jefferies & Company Inc.
02.07.26 Infineon Neutral UBS AG
02.07.26 Infineon Buy Deutsche Bank AG
29.06.26 Infineon Outperform Bernstein Research