MÄRKTE EUROPA/DAX & Co starten nach Rücksetzer fest in die Woche


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Aktien

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Indizes

25,007.09 EUR -458.16 EUR -1.8 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem Abverkauf vom Wochenschluss sind die europäischen Aktienmärkte überraschend freundlich in die neue Woche gestartet. Der DAX notiert 1,2 Prozent höher bei 15.390 Punkten, der Euro-Stoxx-50 steigt um 1,3 Prozent. Dies belegt einmal mehr, dass weiterhin viel Liquidität an der Seitenlinie wartet, investiert zu werden. Wie bereits mehrfach in diesem Jahr gesehen, wird der Rücksetzer erneut gekauft. "Trotzdem überrascht die Vehemenz des Anstiegs", so ein Händler.

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Neben der Berichtssaison dürfte weiterhin die zu hohe Inflation, der zu erwartende Zinserhöhungspfad der Notenbanken wie auch die erwartet steigenden Zinsen das Geschehen am Kapitalmarkt mitbestimmen. Anleihen bieten mit ihren Renditen inzwischen wieder eine Alternative zu Aktien, damit sind die Anteilsscheine nicht mehr erste Wahl, die sie in den vergangenen Ära negativer Zinsen waren.

"Renten werden zur immer größeren Konkurrenz für Aktien", heißt es am Morgen auch von Thomas Altmann, Portfolio-Manager bei QC Partners. Nach dem jüngsten Zinsanstieg werfen zweijährige Bundesanleihen erstmals seit 15 Jahren wieder mehr als drei Prozent Ertrag ab. "Jetzt kommen sicherlich immer mehr Aktienanleger ins Grübeln, ob sie nicht doch einen teil ihrer Aktien in sichere und weniger schwankende Rentenanlagen umschichten sollen", so Altmann. Auf der anderen Seite des Atlantiks würden für 2-jährige US-Staatsanleihen fast fünf Zinsen gezahlt. Da müssten sich konservative Anleger schon fragen, ob sie tatsächlich so hohe Aktienquoten in ihren Portfolios fahren müssen.

Commerzbank zurück im DAX

Nachdem das DAX-Schwergewicht Linde dem Index den Rücken gekehrt hat, ist die Aktie der Commerzbank (+2,5%) nach viereinhalb Jahren Zweitklassigkeit in den Index zurückgekehrt. Unterstützung bekam die Aktie die vergangenen Monate von den steigenden Zinsen. Sollten diese weiter zulegen, gelten die Banken als Profiteure dieser Entwicklung.

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Die Aktie von Thales legt 0,7 Prozent zu, der französische Konzern will im laufenden Jahr mehr als 12.000 zusätzliche Stellen schaffen. "Das dürfte vor allem an der hohen Nachfrage nach Rüstungsgütern liegen", so der Marktteilnehmer. Für die Aktie sei der Optimismus des Unternehmens hinsichtlich seiner Wachstumsperspektiven gut. Frankreich sei führend in der EU bei der Produktion von Militärtechnik. Thales rechnet mit Wachstum in sämtlichen Unternehmensbereichen. Etwa die Hälfte der Stellen soll in Frankreich entstehen, etwa 40 Prozent im Bereich R&D.

Für die Aktie von PostNL geht es im frühen Handel um 7,5 Prozent nach unten. Nach einem überzeugenden vierten Quartal verweisen die Analysten von Jefferies auf den enttäuschenden Ausblick von PostNL auf das laufende Jahr. Die EBIT-Prognose liege 43 Prozent unter Konsens, was den Gegenwind bei Kosten und den Verlust von Marktanteilen bei Paketen widerspiegele. Belastend wirke sich unter anderem ein signifikanter organischer Kostenanstieg nach der jüngsten Gehaltserhöhung von 9,5 Prozent aus. Die Prognose beinhalte zudem eine Restrukturierungsrückstellung in Höhe von 20 Millionen Euro für einen Personalabbau von 200 bis 300 Mitarbeitern, der ab dem Geschäftsjahr 2024 zu Einsparungen von 25 Millionen Euro führen soll.

Zeal gewinnen knapp 8 Prozent. Zusätzlich zur regulären Dividende von 1 Euro schüttet das SDAX-Unternehmen eine Sonderdividende von 2,60 Euro aus. Das ergibt insgesamt eine Dividendenrendite von etwa 12 Prozent.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.233,19 +1,3% 54,37 +11,6%

Stoxx-50 3.914,05 +0,9% 34,88 +7,2%

DAX 15.390,49 +1,2% 180,75 +10,5%

MDAX 28.701,41 +1,0% 276,60 +14,3%

TecDAX 3.225,39 +0,8% 25,04 +10,4%

SDAX 13.353,34 +0,9% 122,28 +12,0%

FTSE 7.941,92 +0,8% 63,26 +5,7%

CAC 7.265,08 +1,1% 77,81 +12,2%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,53 -0,01 -0,04

US-Zehnjahresrendite 3,94 -0,01 +0,06

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:13 Uhr Fr, 17:19 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0553 +0,1% 1,0542 1,0545 -1,4%

EUR/JPY 143,70 -0,1% 143,68 143,73 +2,4%

EUR/CHF 0,9941 +0,2% 0,9927 0,9910 +0,4%

EUR/GBP 0,8824 -0,0% 0,8830 0,8827 -0,3%

USD/JPY 136,17 -0,2% 136,30 136,31 +3,9%

GBP/USD 1,1959 +0,1% 1,1938 1,1946 -1,1%

USD/CNH (Offshore) 6,9811 +0,0% 6,9835 6,9785 +0,8%

Bitcoin

BTC/USD 23.360,75 -0,5% 23.426,35 23.105,29 +40,7%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 76,42 76,32 +0,1% +0,10 -5,1%

Brent/ICE 83,15 83,16 -0,0% -0,01 -3,0%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 49,40 51,01 -3,2% -1,61 -31,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.812,18 1.811,08 +0,1% +1,09 -0,6%

Silber (Spot) 20,76 20,76 -0,0% -0,01 -13,4%

Platin (Spot) 917,08 912,45 +0,5% +4,63 -14,1%

Kupfer-Future 3,95 3,95 -0,0% -0,00 +3,7%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 27, 2023 03:34 ET (08:34 GMT)

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DatumRatingAnalyst
29.05.26 Commerzbank Overweight Barclays Capital
21.05.26 Commerzbank Overweight Barclays Capital
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11.05.26 Commerzbank Buy Deutsche Bank AG
11.05.26 Commerzbank Kaufen DZ BANK