MÄRKTE EUROPA/DAX schrammt knapp an neuem Rekordhoch vorbei


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Aktien

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Indizes

24,910.72 EUR -554.53 EUR -2.18 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte sind am Freitag leicht höher in den Handel gestartet. Nach dem kleinen Rücksetzer am Vortag dauert die Seitwärtsbewegung nahe des Rekordhochs im DAX damit an. So legt der DAX aktuell um 0,3 Prozent auf 16.267 Punkte zu. Im Tageshoch lag er bereits bei 16.283 Punkten und schrammte damit am Rekordhoch bei 16.290 Punkten knapp vorbei. Der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,3 Prozent auf 4.399 Punkte. Die Nachrichtenlage ist extrem dünn, das Umfeld hat sich kaum verändert.

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Spannend könnte es am Mittag werden, wenn die Optionen auf die europäischen Indizes verfallen. An einem Basispreis bei 16.100 Punkten ist mit gut 13.000 Kontrakten das höchste Open Interest in den DAX-Calls zu sehen. Ob diese Position allerdings die Kraft hat, den Markt in eine Richtung zu bewegen, bleibt abzuwarten.

Der Preisauftrieb in Deutschland bleibt derweil weiter hoch. So sind die Erzeugerpreise im Oktober kräftig gestiegen und haben die Prognosen deutlich übertroffen. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich eine Steigerung um 18,4 Prozent - die höchste Rate seit November 1951. Die Prognose von Ökonomen hatte auf ein Plus von 15,6 Prozent gelautet. Hauptursache war die Preisentwicklung bei Energie. Die Energiepreise waren im Durchschnitt 48,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Mit den Daten kamen die Anleihen kurzfristig etwas unter Druck, die Rendite der Bundesanleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren steigt um 1,5 Basispunkte. Der Euro scheint im Bereich bei 1,13 Dollar zunächst eine Boden gefunden zu haben.

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Corona-Basket wird wieder gekauft

Auch mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen in Deutschland gehören die Aktien aus dem sogenannten Corona-Basket zu den Gewinnern im DAX, so legen Hellofresh um 2,1 Prozent zu, Sartorius um 1,4 Prozent, Delivery Hero um 0,5 Prozent und Zalando um 0,3 Prozent.

Die Deutsche Telekom (-0,6%) sucht derweil weiterhin nach einer Option für das Funkturm-Geschäft. Bereits bei der Vorlage der Drittquartalszahlen sagte Telekom-Chef Timotheus Höttges auf der Telefonkonferenz, dass sich der Konzern die Marktsituation anschaue und Gespräche mit Partnern führe. Der Konzern müsse das Geschäft aber nicht versilbern, weil er Geld brauche, sondern er wolle eine Geschäftsidee entwickeln, um am Wachstum der Funktürme partizipieren zu können. Dies habe Höttges nun auf einer Konferenz bei Morgan Stanley wiederholt, heißt es im Handel. Da sich das Geschäft positiv entwickele, sein ein Teilverkauf um jeden Preis allerdings nicht zu erwarten.

Kingfisher nach Zwischenbericht im Minus

Für die Aktie von Kingfisher geht es in London um 5,0 Prozent nach unten. Der Zwischenbericht zum dritten Quartal ist nach Aussage der Citi-Analysten im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Die flächenbereinigten Umsätze am Heimatmarkt wie auch in Frankreich lägen im Zweijahresvergleich allenfalls leicht unterhalb der Schätzungen. Auch wenn der Start in das vierte Quartal bisher gut verlaufen sei, bleibe abzuwarten, wie sich mögliche Beschränkungen auf Grund der steigenden Corona-Infektionen in den jeweiligen Ländern auswirkten, heißt es aus dem Handel.

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Leicht positiv für Unilever wird der seit längerem avisierte Verkauf des Teegeschäfts Ekaterra für 4,5 Milliarden Euro an CVC Capital Partners Fund VIII von Analysten gewertet. Der Verkaufspreis liegt nach Aussage von Jefferies mit dem 14,5fachen EBITDA im Rahmen der Erwartung, der Lebensmittelkonzern baue damit das Portfolio auf Wachstum aus. Der Verkauf habe einen Verwässerungseffekt von 2 Prozent auf den Gewinn je Aktie, wenn der Erlös wie angekündigt zur Schuldentilgung verwendet werde. Der Deal wurde bereits kurz vor Handelsschluss am Donnerstag gemeldet, aktuell handelt der Wert 0,3 Prozent leichter.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.398,63 +0,3% 14,93 +23,8%

Stoxx-50 3.798,97 +0,4% 16,17 +22,2%

DAX 16.266,86 +0,3% 45,13 +18,6%

MDAX 36.063,34 +0,3% 95,71 +17,1%

TecDAX 3.994,27 +0,7% 27,52 +24,3%

SDAX 17.123,36 +0,3% 51,72 +16,0%

FTSE 7.286,58 +0,4% 30,62 +13,0%

CAC 7.176,07 +0,5% 34,09 +29,3%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite -0,27 +0,01 +0,31

US-Zehnjahresrendite 1,59 +0,01 +0,68

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:23 Uhr Do., 17:32 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1318 -0,5% 1,1353 1,1351 -7,3%

EUR/JPY 129,59 -0,3% 129,83 129,69 +2,8%

EUR/CHF 1,0509 -0,3% 1,0515 1,0517 -2,8%

EUR/GBP 0,8422 -0,0% 0,8407 0,8422 -5,7%

USD/JPY 114,48 +0,2% 114,33 114,26 +10,8%

GBP/USD 1,3445 -0,4% 1,3486 1,3480 -1,6%

USD/CNH (Offshore) 6,3853 +0,1% 6,3860 6,3828 -1,8%

Bitcoin

BTC/USD 57.113,24 +1,0% 56.264,51 57.477,26 +96,6%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 79,37 79,01 +0,5% 0,36 +66,5%

Brent/ICE 81,81 81,24 +0,7% 0,57 n.def.

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.852,74 1.858,89 -0,3% -6,16 -2,4%

Silber (Spot) 24,73 24,83 -0,4% -0,09 -6,3%

Platin (Spot) 1.051,03 1.051,19 -0,0% -0,16 -1,8%

Kupfer-Future 4,39 4,30 +2,0% +0,09 +24,6%

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Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 19, 2021 04:13 ET (09:13 GMT)

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DatumRatingAnalyst
02.07.26 Deutsche Telekom Overweight Barclays Capital
30.06.26 Deutsche Telekom Buy UBS AG
02.06.26 Deutsche Telekom Buy UBS AG
19.05.26 Deutsche Telekom Buy Goldman Sachs Group Inc.
18.05.26 Deutsche Telekom Overweight JP Morgan Chase & Co.