MÄRKTE EUROPA/Etwas fester vor US-Jobbericht - Chemiewerte gesucht


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Aktien

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1,571.00 EUR 29.80 EUR 1.93 %

47.62 EUR -0.18 EUR -0.38 %

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41.55 EUR 0.04 EUR 0.10 %

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24.26 EUR -0.01 EUR -0.04 %

3.92 EUR -0.03 EUR -0.76 %

82.45 EUR 1.55 EUR 1.92 %

87.28 EUR 0.02 EUR 0.02 %

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7.44 EUR -0.05 EUR -0.67 %

23.02 EUR -0.20 EUR -0.86 %

87.60 EUR -0.05 EUR -0.06 %

Indizes

25,045.50 EUR 148.05 EUR 0.59 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Leicht im Plus notiert der europäische Aktienmarkt am Freitagmittag. Der Handel steht ganz im Zeichen des US-Arbeitsmarkts. Nach dem starken ADP-Bericht des Vortages könnten auch die "Payrolls" die andauernde Robustheit des US-Arbeitsmarkts belegen. Am Donnerstag hatten extrem gute ADP-Daten die Aktien wegen Zinsängsten unter Druck gebracht. Teilnehmer sagen, dass erneut starke Daten am Freitag nun ihren Schrecken verloren haben dürften. Bewegung könnte es also vor allem geben, wenn der Arbeitsmarkt sich schwächer präsentiert, dann könnte der Markt deutlich nach oben laufen. Erwartet wird ein Stellenaufbau von 240.000 und eine Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent.

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Vor den Daten bewegen sich die Märkte weitgehend seitwärts und schwanken zwischen kleineren Gewinnen und Verlusten. Der DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 15.577 Punkte, der Euro-Stoxx steigt ebenfalls um 0,3 Prozent auf 4.234 Stellen. Am Vortag hatte der DAX die wichtige Unterstützung des März-Hochs bei 15.709 Punkten deutlich unterschritten. "Der gestrige Handelstag hat viel Porzellan zerschlagen und insbesondere das Chartbild des DAX eingetrübt", kommentiert ein Teilnehmer.

Weiter trübe präsentiert sich die Lage der deutschen Wirtschaft. Hatte der Auftragseingang am Vortag als Ausreißer noch positiv überrascht, zeigt am Freitag die Produktion im produzierenden Gewerbe wieder das gewohnte Bild einer mauen Konjunktur. Statt des erwarteten leichten Plus standen negative Vorzeichen vor den Daten. "Es lässt sich nicht leugnen, dass der Konjunkturmotor weiterhin untertourig läuft", urteilt die LBBW.

Hoffnungsvolle Blicke richten sich nach China. Dort hat Premier Li Qiang davon gesprochen, dass die Wirtschaft sich in einem kritischen Zustand befinde und - zumindest in allgemeiner Form - Maßnahmen zur Stimulierung der Wirtschaft angekündigt. Seit längerer Zeit erhofft sich der Markt Schritte Pekings, die die Erholung der Wirtschaft vorantreiben.

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Samsung warnt

Derweil warnt Samsung die Anleger vor einem schwachen Quartal. Der südkoreanische Elektronikgigant prognostiziert einen Einbruch beim operativen Gewinn von 96 Prozent. Trotz Produktionskürzungen herrscht ein Überangebot an Speicherchips, was auf die Preise drückt. Allerdings übertrifft die Gewinnprognose die Erwartungen, die noch schlechter waren. Halbleiterwerte in Europa tendieren uneinheitlich.

Kion stehen unter Druck, die Aktie leidet darunter, dass der CFO das Unternehmen verlässt. Finanzvorstand Marcus Wassenberg gehe "im besten Einvernehmen und auf eigenen Wunsch". Ein Nachfolger wurde bereits ernannt. Die Aktie saust um 4,2 Prozent nach unten.

Clariant liegen 4,7 Prozent fester im Markt. Der Spezialchemiekonzern hat zwar die Prognose gesenkt, doch ist dies Analysten zufolge nach schwachen Zahlen von Wettbewerbern keine Überraschung mehr. Zudem ist das EBITDA laut Baader immer noch besser als befürchtet ausgefallen. Chemiewerte zeigen sich am Freitag im Aufwind: BASF gewinnen 3,8 Prozent, Covestro 1,9 Prozent, Evonik 3,2 Prozent und Wacker Chemie 4,4 Prozent.

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United Internet verlieren 2,2 Prozent, HSBC soll die Aktie laut Angaben aus dem Handel abgestuft haben.

Helma Eigenheimbau bekommt von Banken bis Oktober Zeit für eine Restrukturierung. Nach längeren Verhandlungen des unter einem geschäftlichen Einbruch leidenden Massivhaus-Anbieters mit den wesentlichen Finanzierungspartnern ist jetzt eine Vereinbarung zur künftigen Finanzierung geschlossen worden, teilte das Unternehmen mit. Die Aktie verteuert sich um 36 Prozent. Seit Anfang 2022 ist sie auf weniger als ein Zehntel gesunken.

Mit einem Kurs leicht über dem Emissionspreis ist die Nucera-Aktie in ihren ersten Handelstag gestartet. Der Börsengang der Thyssenkrupp-Tochter findet in einem schwierigen Umfeld statt, der DAX hat am Vortag 2,6 Prozent nachgegeben. Das IPO ist das zweitgrößte in Europa in diesem Jahr nach dem des italienischen Lottounternehmens Lottmatica. Thyssenkrupp hat den Emissionspreis der auf Wasserstofftechnologie spezialisierten Tochter auf 20 Euro pro Stück festgelegt. Nucera wird damit mit 2,53 Milliarden Euro bewertet, Thyssenkrupp will rund 600 Millionen Euro einnehmen.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.234,22 +0,3% 11,13 +11,6%

Stoxx-50 3.866,17 -0,0% -1,80 +5,9%

DAX 15.576,84 +0,3% 48,30 +11,9%

MDAX 26.870,79 +0,6% 162,35 +7,0%

TecDAX 3.086,13 -0,1% -2,88 +5,7%

SDAX 13.108,28 +0,2% 20,51 +9,9%

FTSE 7.260,63 -0,3% -19,87 -2,3%

CAC 7.113,19 +0,4% 30,90 +9,9%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,65 +0,03 +0,08

US-Zehnjahresrendite 4,06 +0,02 +0,18

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:20 Uhr Do, 18:44 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0878 -0,1% 1,0893 1,0874 +1,6%

EUR/JPY 155,78 -0,7% 156,45 156,70 +11,0%

EUR/CHF 0,9747 -0,1% 0,9753 0,9745 -1,5%

EUR/GBP 0,8535 -0,2% 0,8548 0,8542 -3,6%

USD/JPY 143,18 -0,6% 143,73 144,12 +9,2%

GBP/USD 1,2748 +0,1% 1,2740 1,2731 +5,4%

USD/CNH (Offshore) 7,2466 -0,2% 7,2498 7,2628 +4,6%

Bitcoin

BTC/USD 30.116,64 -0,4% 30.202,38 30.224,68 +81,4%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 72,23 71,80 +0,6% +0,43 -9,0%

Brent/ICE 76,95 76,52 +0,6% +0,43 -7,5%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 32,95 32,35 +1,9% +0,60 -59,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.915,63 1.911,05 +0,2% +4,58 +5,0%

Silber (Spot) 22,71 22,78 -0,3% -0,06 -5,2%

Platin (Spot) 909,53 906,50 +0,3% +3,03 -14,8%

Kupfer-Future 3,76 3,73 +0,8% +0,03 -1,6%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 07, 2023 06:30 ET (10:30 GMT)

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DatumRatingAnalyst
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02.07.26 Infineon Buy Jefferies & Company Inc.
02.07.26 Infineon Neutral UBS AG
02.07.26 Infineon Buy Deutsche Bank AG
29.06.26 Infineon Outperform Bernstein Research