MÄRKTE EUROPA/Fester - USA und Iran unterzeichnen Rahmenvertrag - Fed-Warsh überzeugt


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Aktien

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5.57 EUR 0.12 EUR 2.24 %

18.00 EUR 0.10 EUR 0.56 %

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9.80 EUR -0.22 EUR -2.16 %

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22.20 EUR 0.14 EUR 0.63 %

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5.45 EUR 0.00 EUR 0.0 %

13.36 EUR 0.14 EUR 1.10 %

78.40 EUR 0.90 EUR 1.16 %

60.00 EUR 2.54 EUR 4.42 %

DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt hat am Donnerstag nach volatilem Verlauf mit Aufschlägen geschlossen. Der DAX gewann 0,4 Prozent auf 25.027 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es ebenfalls 0,4 Prozent nach oben. Stützend wirkte die sich weiter entspannende Lage im Nahen Osten. Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Konflikts wurde zwei Tage vor der geplanten Zeit unterschrieben und drückte den Ölpreis um weitere rund 3 Prozent nach unten. Dass das Ifo-Institut die deutsche Wachstumsprognose für 2027 auf 0,8 von zu zuvor 1,2 Prozent gesenkt hat, belastete nicht. Die Anleger setzen auf zukünftig bessere Zeiten.

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Auch eher falkenhafte Töne auf der US-Notenbanksitzung steckten die Börsen gut weg. Der erste Auftritts des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh darf als gelungen bezeichnen werden. Er habe sich zur Preisstabilität bekannt, was vor allem im langfristigen Anleihebereich für Vertrauen sorgt, hieß es im Handel. Die US-Notenbank hatte wie allgemein erwartet ihre Zinspause verlängert, die Märkte preisten aber eine Zinserhöhung nun bis Oktober ein, zuvor war erst für März ein voller Zinsschritt an den Märkten erwartet worden. Am Devisenmarkt wertete der Euro deutlich auf etwa 1,1470 Dollar ab, an den Anleihemärkten stiegen die Renditen. Daneben bestätigte die Schweizer Nationalbank die Zinsen genauso wie die Bank of England.

Überdies hatten Marktteilnehmer mit der Abwicklung der Großen Verfalltage an den internationalen Terminbörsen zu tun. Denn wegen des US-Feiertages am Freitag fand er an Wall Street schon statt. In Europa ist er regulär erst für Freitag angesetzt, verlor aber wegen der US-Vorlagen stark an Spannung.

Gut im Markt lagen die Aktien der Fluglinien, Verlierer waren die Rohstoff- und Minenwerte mit der Aussicht auf steigende US-Zinsen. So ging es bei Air France-KLM um 4,6 Prozent und bei Lufthansa um 3,2 Prozent höher. Dagegen verloren BP 2,9 Prozent, Rio Tinto 3 Prozent oder Repsol 2,5 Prozent.

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Autoaktien wurden weiter gemieden nach der massiven Gewinnwarnung von BMW am Vortag. BMW setzten den Südkurs weiter fort und fielen um 5,3 Prozent, Mercedes-Benz um 5,6 Prozent. Auch Zulieferer standen unter Druck, so ging es für Schaeffler um 8,4 Prozent und Valeo um 4,7 Prozent nach unten. VW gaben um 3,1 Prozent nach. Die ehemalige Rüstungsmanagerin Susanne Wiegand gibt nach knapp einem Jahr überraschend ihre Aufsichtsratstätigkeit bei Volkswagen auf. Tanja Bauer von der Fondsgesellschaft Deka Investment sprach auf der Hauptversammlung von einem "sehr negativen Signal". Wiegand sei aus ihrer Sicht die einzige unabhängige Aufsichtsrätin bei VW.

Deutschlands größte Parfümeriekette Douglas hat ihre Jahresprognose gesenkt. Das im SDAX notierte Unternehmen verwies zur Begründung auf die bisherige Entwicklung im dritten Geschäftsquartal, das am 30. Juni endete, ohne dies näher auszuführen. Die Douglas-Aktie verlor 6,4 Prozent.

Ein schwacher Ausblick von Accenture löste neue KI-Ängste aus. Das in Dublin ansässige Unternehmen Accenture gab bekannt, dass es für das Geschäftsjahr 2026 ein Umsatzwachstum in lokalen Währungen zwischen 3 und 4 Prozent erwartet, verglichen mit der vorherigen Prognose von 3 bis 5 Prozent. Auch sind die Auftragseingänge im dritten Quartal in lokalen Währungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 19,32 Milliarden Dollar gesunken. Die Warnung löste neue Sorgen aus, dass KI-Anwendungen das traditionelle Geschäftsmodell von Daten- und Serviceanbietern gefährden könnte. Capgemini brachen um 8,9 Prozent ein, SAP verloren 4,5 Prozent, Wolters Kluwer 2,7 Prozent, LSE 7 Prozent oder Deutsche Börse 1,7 Prozent.

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Für die Tesco-Aktie ging es nach Erstquartalszahlen 0,9 Prozent nach unten. Das flächenbereinigte Wachstum von 1,8 Prozent auf dem britischen Heimatmarkt lag laut Bernstein nur am unteren Ende der Spanne der Konsensschätzungen. Auch verwiesen die Analysten auf die andauernde Schwäche bei Booker.

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Index Schluss* Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%)

Euro-Stoxx-50 6.323 +0,4 +8,8

Stoxx-50 5.342 -0,3 +8,9

Stoxx-600 637 -0,3 +8,0

DAX 25.027 +0,4 +1,8

FTSE-100 London 10.509 -1,0 +5,8

CAC-40 Paris 8.431 +0,4 +3,5

AEX Amsterdam 1.083 -0,1 +13,8

ATHEX-20 Athen 6.322 -0,6 +18,2

BEL-20 Brüssel 5.704 -1,0 +12,3

BUX Budapest 138.901 -0,4 +25,1

OMXH-25 Helsinki 6.324 -1,4 +10,9

OMXC-20 Kopenhagen 1.521 -1,3 -5,5

PSI 20 Lissabon 9.091 -0,6 +10,0

IBEX-35 Madrid 19.422 -0,1 +12,2

FTSE-MIB Mailand 52.595 +0,2 +17,0

OBX Oslo 1.898 -1,3 +18,8

PX Prag 2.588 -1,3 -3,6

OMXS-30 Stockholm 3.161 +0,6 +9,7

WIG-20 Warschau 138.527 -1,3 +19,7

ATX Wien 6.569 -0,6 +23,3

SMI Zürich 13.815 -0,4 +4,1

* gerundet

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:24

EUR/USD 1,1468 -0,3 -0,0031 1,1499 1,1590

EUR/JPY 184,97 +0,1 0,2200 184,75 185,7100

EUR/CHF 0,9222 +0,3 0,0025 0,9197 0,9192

EUR/GBP 0,8674 +0,3 0,0023 0,8651 0,8653

USD/JPY 161,27 +0,4 0,6400 160,63 160,2200

GBP/USD 1,3219 -0,5 -0,0072 1,3291 1,3391

USD/CNY 6,7686 +0,2 0,0109 6,7577 6,7577

USD/CNH 6,7756 -0,0 -0,0004 6,7760 6,7594

AUS/USD 0,7018 +0,1 0,0004 0,7014 0,7069

Bitcoin/USD 62.621,13 -2,7 -1.740,99 64.362,12 65.847,36

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 74,92 -2,4 -1,87 76,79

Brent/ICE 77,67 -2,4 -1,88 79,55

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.228,92 -0,7 -28,76 4.257,68

Silber 66,05 -2,8 -1,94 67,99

Platin 1.710,39 -1,5 -26,42 1.736,81

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

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June 18, 2026 12:21 ET (16:21 GMT)

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02.07.26 Infineon Neutral UBS AG
02.07.26 Infineon Buy Deutsche Bank AG
29.06.26 Infineon Outperform Bernstein Research