MÄRKTE EUROPA/Freundlich - Inflationsdaten im Fokus


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DOW JONES--Freundlich sind die europäischen Börsen am Mittwoch in den Handel gestartet. Der DAX steigt um 0,6 Prozent auf 23.860 Zähler, der Euro-Stoxx-50 um 0,7 Prozent auf 5.407 Punkte. Kurstreiber sind starke Technologiewerte und der reibungslose Machtwechsel in Frankreich, der für Entspannung an den Aktienmärkten sorgt. Die Märkte warten nun auf einige Großereignisse im Wochenverlauf wie die Aussagen der EZB zu den Zinsaussichten und vor allem auf eine Welle von Inflationsdaten.

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Nach Arbeitmarkt rückt Inflation in Fokus

Nach den schwachen US-Arbeitsmarktdaten vom Vortag stehen nun besonders die Inflationsdaten im Blick. Denn die Gefahr einer Stagflation in den USA wird immer deutlicher. An einer Zinssenkung durch die US-Notenbank in der kommenden Woche um 25 Basispunkte bestehen fast keine Zweifel mehr, die Wahrscheinlichkeit wird nach der kräftigen Abwärtsrevision am Arbeitsmarkt bei 92 Prozent gesehen. "Anleger freuen sich darauf, dass ein Zinssenkungszyklus von der Fed gestartet wird", sagt Marktstratege Jeff Schulze von Clearbridge Investments. Auch für Oktober und Dezember werden nun Zinssenkungen erwartet.

Mit Spannung wird aber auf die gleichzeitige Entwicklung der Preise geblickt: Am Nachmittag stehen in den USA zunächst die Erzeugerpreise (PPI) an, bevor am Donnerstag die Verbraucherpreise (CPI) berichtet werden. Die Befürchtung ist weiter, immer stärkere Spuren der Trump-Zölle in den Daten zu sehen. Beim PPI wird bereits mit einem Anstieg um 3,3 Prozent zum Vorjahr gerechnet.

Bei den Inflationsdaten aus China vom Morgen zeigen sich die Folgen der Trump-Zölle in umgekehrter Richtung. Hier fiel das PPI im August um 2,9 Prozent und das CPI um 0,4 Prozent zum Vorjahr. Wie andere China-Daten im Wochenverlauf bereits gezeigt hatten, rutscht das Land wegen des Export-Einbruchs in die USA in die Deflation.

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Cloud-Aktien nach Oracle höher - Novo Nordisk warnt mal wieder

Mit Kursgewinnen von 1,3 Prozent führen Technologiewerte die Gewinnerliste in Europa an. Kurstreiber sind optimistische Aussagen von Oracle zum Thema Cloud. Vor allem SAP (+2,7%) und Cancom (+5,2%) profitieren in Deutschland davon. Cancom hatte zudem am Vorabend einen Aktienrückkauf angekündigt, der positiv aufgenommen wurde.

Inditex steigen um über 7 Prozent. Im Zwischenbericht des Modekonzerns für die Sommerzeit konnte ein stärker als erwartet ausgefallener Umsatz ausgewiesen werden. Die Aktien von AB Foods brechen dagegen um 9,7 Prozent ein. Hier wird der Umsatz von starker Konkurrenz gebremst.

Kräftige Bewegungen durch Umstufungen - Bernstein rettet Novo

Novo Nordisk können den Folgen einer deutlich gesenkten Gewinnprognose für das Gesamtjahr trotzen und legen um 2,1 Prozent zu. Grund ist eine überraschende Hochstufung von Bernstein auf "Outperform" mit einem Kursziel weit über dem aktuellen. Ansonsten erwartet der Phamakonzern nur noch 4 bis 10 Prozent operatives Gewinnwachstum im Jahr nach zuvor 10 bis 16 Prozent. Dazu sollen 9.000 Mitarbeiter gestrichen werden.

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Erneut kräftige Kursbewegungen gibt es wie erwartet wieder durch Umstufungen von Analysten. BASF steigen 1,8 Prozent nach der Hochstufung auf "Buy" durch die Citi, bei Haleon in London geht es sogar 2,4 Prozent höher durch das neue "Buy" von Goldman Sachs. Im Bereich Nahrungsmittel hat Morgan Stanley die Titel von Pernod Ricard (-1,4%) auf "Underweight" und Hellofresh (-3,5%) auf "Equalweight" gesenkt.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 5.406,50 +0,7% 37,68 +9,7%

Stoxx-50 4.587,42 +0,5% 24,35 +5,9%

DAX 23.860,29 +0,6% 141,84 +19,1%

MDAX 30.459,76 +0,4% 133,23 +18,5%

TecDAX 3.658,89 +0,9% 32,10 +6,1%

SDAX 16.676,55 +0,5% 81,03 +21,0%

CAC 7.813,87 +0,8% 64,48 +5,0%

SMI 12.285,01 +0,0% 3,92 +5,9%

ATX 4.669,69 +0,3% 14,12 +27,1%

DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Di, 17:11 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1702 -0,1% 1,1711 1,1723 +13,1%

EUR/JPY 172,58 -0,0% 172,61 172,64 +6,0%

EUR/CHF 0,9336 +0,0% 0,9334 0,9330 -0,6%

EUR/GBP 0,8648 -0,1% 0,8659 0,8663 +4,6%

USD/JPY 147,48 +0,1% 147,39 147,27 -6,3%

GBP/USD 1,3531 +0,0% 1,3526 1,3532 +8,1%

USD/CNY 7,0967 -0,0% 7,0982 7,0942 -1,5%

USD/CNH 7,1184 -0,1% 7,1234 7,1221 -2,9%

AUS/USD 0,6603 +0,3% 0,6585 0,6587 +6,4%

Bitcoin/USD 112.626,00 +1,2% 111.317,80 111.492,05 +17,7%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 63,21 62,63 +0,9% 0,58 -12,8%

Brent/ICE 66,96 66,39 +0,9% 0,57 -11,2%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 3.644,38 3.626,00 +0,5% 18,38 +38,0%

Silber 41,11 40,93 +0,5% 0,19 +41,7%

Platin 1.188,99 1.171,45 +1,5% 17,54 +33,8%

Kupfer 4,58 4,57 +0,3% 0,01 +11,5%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/flf

(END) Dow Jones Newswires

September 10, 2025 04:10 ET (08:10 GMT)

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Datum Rating Analyst
24.09.26 BASF Underweight JP Morgan Chase & Co.
22.09.26 BASF Outperform Bernstein Research
11.09.26 BASF Underweight JP Morgan Chase & Co.
04.08.26 BASF Underweight JP Morgan Chase & Co.
30.07.26 BASF Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)

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