MÄRKTE EUROPA/Leichter - Luxusaktien sehr schwach


Werte in diesem Artikel
Aktien

25.74 EUR 0.24 EUR 0.94 %

251.35 EUR -1.40 EUR -0.55 %

101.85 EUR 0.95 EUR 0.94 %

490.45 EUR -6.20 EUR -1.25 %

199.90 EUR -2.10 EUR -1.04 %

113.00 EUR -1.50 EUR -1.31 %

0.15 EUR 0.01 EUR 9.23 %

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte tendieren am Freitagnachmittag leichter. Der DAX liegt 0,6 Prozent niedriger bei 19.910 Punkten, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,9 Prozent auf 4.876 Zähler etwas stärker nach unten, belastet von schwach im Markt liegenden Luxusgüteraktien. Das Geschäft ist so früh zum Jahresbeginn weiter geprägt von dünnen Umsätzen. Dazu kommt laut Händlern Zurückhaltung vor der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA am 20. Januar.

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Der Euro zeigt sich von seinem kräftigen Rücksetzer am Vortag im Zuge einer breiten Dollarstärke etwas erholt, er wird mit knapp unter 1,03 Dollar gehandelt. Das ist das niedrigste Niveau seit Herbst 2022. Manche Marktstrategen gehen davon aus, dass die Gemeinschaftswährung in diesem Jahr noch die Parität zum Dollar sehen wird.

Für Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners ist die Euro-Schwäche ein zweischneidiges Schwert. Zum einen würden in Dollar gehandelte Importe in der Eurozone teurer, darunter Energie wie Öl und Gas. Damit bestehe die Gefahr, dass die Inflation neu entfacht werde. In der Folge könnten die Erwartungen an Zinssenkungen durch die EZB sinken, die Hoffnung auf niedrigere Zinsen war jüngst ein Kaufargument für Aktien. Auf der anderen Seite würden Produkte aus der Eurozone günstiger. as helfe allerdings nur den Branchen, die im Produktionsprozess nur wenig teure importierte Energie einsetzen müssten.

Deutsche Telekom kauft eigene Aktien zurück

Stark unter Druck stehen Aktien von Luxusgüterherstellern. Unter anderem verlieren Kering 5,7, LVMH 3,7 oder Richemont 2,5 Prozent. Die Analysten der UBS haben sich skeptisch zu Wort gemeldet. Sie erwarten ein weiteres Jahr mit einem unter dem historischen Durchschnitt liegenden organischen Umsatzwachstum mit einer begrenzten Margenerholung, selbst wenn das vierte Quartal 2024 einige Anzeichen einer sequenziellen Verbesserung zeigen könne.

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Gegen den leichteren Markt steigen Deutsche Telekom um 0,7 Prozent. Das Unternehmen will im Rahmen seines kürzlich angekündigten Aktienrückkaufprogramms bis Anfang April die erste Tranche starten und eigene Anteile für gut eine halbe Milliarde Euro erwerben.

Für die Aktie des Triebwerksherstellers MTU geht es um 1,2 Prozent nach unten. Hier verstimmen laut einem Marktteilnehmer weitere Nachrichten über Probleme mit den GFT-Triebwerken des Projektpartners Pratt & Whitney. Am Vortag hatte die lettische Fluggesellschaft AirBaltic von Verzögerungen bei Inspektionen und der Wartung durch Pratt & Whitney berichtet, die zu Streichung von Flügen führten.

Im MDAX gewinnen Talanx 1,6 Prozent. Die Aktie ist laut Berenberg trotz eines Kursanstiegs um 46 Prozent 2023 und um weitere 27 Prozent 2024 nach wie vor unterbewertet.

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Tullow Oil rücken um 9,5 Prozent vor, nachdem der auf Westafrika fokussierte Kohlenwasserstoffproduzent eine positive Entscheidung von der Internationalen Handelskammer erhalten hat. Das Unternehmen ist demnach nicht verpflichtet, eine von den ghanaischen Behörden auferlegte Steuer in Höhe von 320 Millionen Dollar zu zahlen.

Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.875,71 -0,9% -42,17 -0,4%

Stoxx-50 4.317,39 -0,5% -21,42 +0,2%

DAX 19.909,65 -0,6% -115,01 0%

MDAX 25.543,52 -0,7% -175,33 -0,2%

TecDAX 3.410,28 -0,8% -26,34 -0,2%

SDAX 13.839,54 -0,3% -47,55 +0,9%

FTSE 8.232,98 -0,3% -27,11 +1,7%

CAC 7.290,20 -1,4% -103,56 -1,2%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,40 +0,02 +0,04

US-Zehnjahresrendite 4,55 -0,01 -0,02

DEVISEN zuletzt +/- % Fr,7:55 Uhr Do, 17:15 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0297 +0,3% 1,0278 1,0258 -0,6%

EUR/JPY 161,86 +0,1% 161,56 161,47 -0,6%

EUR/CHF 0,9359 -0,1% 0,9361 0,9359 -0,3%

EUR/GBP 0,8300 +0,1% 0,8287 0,8292 +0,3%

USD/JPY 157,21 -0,2% 157,17 157,40 -0,1%

GBP/USD 1,2407 +0,2% 1,2403 1,2370 -0,9%

USD/CNH (Offshore) 7,3599 +0,3% 7,3323 7,3382 +0,3%

Bitcoin

BTC/USD 96.983,60 +0,1% 96.543,30 96.595,45 +2,5%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 73,51 73,13 +0,5% +0,38 +2,5%

Brent/ICE 76,23 75,93 +0,4% +0,30 +1,9%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 50,045 49,73 +0,6% +0,32 -1,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.648,40 2.658,20 -0,4% -9,80 +0,9%

Silber (Spot) 29,82 29,63 +0,7% +0,20 +3,3%

Platin (Spot) 940,48 920,25 +2,2% +20,23 +3,7%

Kupfer-Future 4,04 4,01 +0,9% +0,04 +0,9%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos

(END) Dow Jones Newswires

January 03, 2025 10:13 ET (15:13 GMT)

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DatumRatingAnalyst
02.07.26 Deutsche Telekom Overweight Barclays Capital
30.06.26 Deutsche Telekom Buy UBS AG
02.06.26 Deutsche Telekom Buy UBS AG
19.05.26 Deutsche Telekom Buy Goldman Sachs Group Inc.
18.05.26 Deutsche Telekom Overweight JP Morgan Chase & Co.