MÄRKTE EUROPA/Moderate Erholung - Schott legen mit Ausblick stark zu


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Aktien

1,314.00 EUR 30.00 EUR 2.34 %

9.45 EUR 0.60 EUR 6.72 %

114.20 EUR -3.20 EUR -2.73 %

42.50 EUR -0.25 EUR -0.58 %

42.98 EUR 1.88 EUR 4.57 %

20.20 EUR 1.50 EUR 8.02 %

155.98 EUR 2.88 EUR 1.88 %

94.40 EUR 13.50 EUR 16.69 %

11.10 EUR 0.08 EUR 0.73 %

24.37 EUR 0.67 EUR 2.83 %

73.40 EUR -1.55 EUR -2.07 %

DOW JONES--Lediglich mit leichten Gewinnen zeigen sich die europäischen Aktienmärkte am Donnerstagmittag nach dem Kursrutsch am Vortag. Der DAX erhöht sich um 0,1 Prozent auf 24.932 Punkte, nachdem er im Verlauf schon bis auf 25.104 Punkte gestiegen war. Damit stabilisiert sich der Index nur nach den starken Vortagesverlusten. Der Euro-Stoxx-50 steigt um 0,6 Prozent auf 6.242 Punkte. Hier führen die Sektoren Financials (+1,0%) und Technologie (+0,9%) die Gewinnerliste an.

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Die Ölpreise zeigen sich volatil. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang steigt der Preis für ein Barrel der Sorte Brent nun wieder um 1,0 Prozent auf 78,78 Dollar. Die USA griffen in der Nacht zwar wieder Ziele im Iran an, US-Präsident Trump dämpfte am Vortag allerdings seine Aussagen zum Ende eines Waffenstillstands ab und sprach davon, keine vollständige Wiederaufnahme des Krieges zu planen. Der europäische Energie-Sektor legt um weitere 0,5 Prozent zu.

Händler sprechen davon, dass die Märkte die fragile Lage im Nahen Osten davor viel zu selbstgefällig behandelt hätten. Neue Risiken gebe es nicht, mit dem Kursrutsch am Vortag seien nur die schon immer bestehenden Risiken wieder realistisch bewertet worden.

Inflation steht neben dem Ölpreisanstieg auch mit dem Fed-Protokoll im Fokus. Es zeigte eine geteilte Meinung der Notenbanker zu weiteren Zinserhöhungen. Von der Societe Generale heißt es, das Protokoll deute auf eine restriktive Haltung der Notenbank hin. Dennoch sei eine unmittelbare Zinserhöhung im Juli angesichts des schwächeren US-Arbeitsmarktberichts für Juni weniger wahrscheinlich.

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Wichtige Konjunkturdaten stehen nicht an. Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlicht nach der Fed ihr Protokoll von der vergangenen Sitzung Mitte Juni, in den USA werden die wöchentlichen Erstanträge vorgelegt.

Im Fokus des Marktes steht Volkswagen (-0,5%) mit ihrer Aufsichtsratsitzung. Der Konzern plant einem Zeitungsbericht zufolge weitreichende Sparmaßnahmen. Diese werde der Vorstand dem Aufsichtsrat auf seiner Sitzung am heutigen Nachmittag vorlegen, darunter die Streichung von mehr als 70.000 Stellen und die Schließung bzw. das Auslaufen von vier Konzern-Werken, berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Insider.

Beim Optiker Fielmann werden die Ergebnisse für das zweite Quartal als ordentlich bezeichnet. Nur der Ausblick sei einen Tick gedämpfter ausgefallen wegen der schlechten Verbraucherstimmung in Deutschland. Die Aktien reduzieren sich um 1,1 Prozent. Positiv kommt dagegen die erhöhte Prognose für das Geschäftsjahr von Schott Pharma an. Hier wird mit einem höheren Umsatz und erhöhter Marge gerechnet. Dazu kommt noch eine Hochstufung durch RBC Capital. Der Kurs springt um 13,2 Prozent nach oben. Leicht positiv werden die Geschäftszahlen von Südzucker (+0,5%) aufgenommen.

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Beim schweizerischen Schokoladenhersteller Barry Callebaut sieht es durchwachsen aus: Die vorausgegangene Explosion der Schokoladenpreise hat den Absatz auf Jahressicht deutlich fallen lassen. Ein Lichtblick war aber das jüngste Quartal mit einer leichten Erholung. Die Aktien geben um 1,0 Prozent nach.

Gesucht sind die Aktien der Windkraftanlagenhersteller. Nordex steigen um 5,7 Prozent, Vestas um 2,1 Prozent und Siemens Energy um 2,4 Prozent. Kurstreiber ist der überraschend starke Auftragseingang bei Nordex. Analysten wie von Berenberg und der Citi loben ihn und betonen, die Aufträge lägen über den Konsenserwartungen - und das bei gleichzeitig stabilen Preisen.

Für die Titel von Deutz geht es um 3,3 Prozent aufwärts. Der Motorenhersteller übernimmt die FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft vollständig und verschafft sich damit Zugang zum Geschäft mit kompletten Militärfahrzeugen. Der Kaufpreis liegt bei 1,6 Milliarden Euro und soll zum Teil in neuen Aktien beglichen werden.

Auch Umstufungen sorgen für Bewegung: Bei Siltronic hat Exane BNP das Rating auf "Outperform" nach "Neutral" erhöht. Zusammen mit der marktbreiten Erholung europäischer Chip-Aktien springen die Titel daher um 13,5 Prozent nach oben. Für die Papiere der Erste Group geht es 3,5 Prozent nach oben, nachdem die Aktien mit "Kaufen" durch Goldman Sachs aufgenommen wurden.

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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 6.241,86 +0,6 36,95 6.204,91 7,8

Stoxx-50 5.351,45 +0,0 1,93 5.349,52 8,8

DAX 24.932,17 +0,1 34,72 24.897,45 1,8

MDAX 31.675,46 +0,5 159,11 27.039,42 3,5

TecDAX 3.761,87 +0,4 15,93 3.091,28 3,9

SDAX 18.018,35 +0,5 96,83 13.062,07 4,9

FTSE 10.418,23 -0,7 -70,81 10.489,04 4,9

CAC 8.281,02 +0,3 28,36 8.252,66 1,6

SMI 14.178,35 +0,0 4,00 14.174,35 6,9

ATX 6.430,81 +0,9 54,25 6.376,56 20,7

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:12

EUR/USD 1,1424 +0,1 0,0010 1,1414 1,1406

EUR/JPY 185,62 +0,0 0,0100 185,61 185,5000

EUR/CHF 0,9226 -0,0 -0,0003 0,9229 0,9228

EUR/GBP 0,853 +0,1 0,0004 0,8526 0,8532

USD/JPY 162,45 -0,1 -0,1300 162,58 162,6100

GBP/USD 1,339 +0,0 0,0004 1,3386 1,3366

USD/CNY 6,7956 -0,1 -0,0069 6,8025 6,8025

USD/CNH 6,7993 -0,1 -0,0069 6,8062 6,8088

AUS/USD 0,693 +0,0 0,0002 0,6928 0,6920

Bitcoin/USD 62.688,63 +1,0 614,90 62.073,73 61.626,47

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 74,11 +0,8 0,59 73,52

Brent/ICE 78,78 +1,0 0,76 78,02

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.105,32 +0,7 29,00 4.076,32

Silber 58,89 +1,0 0,60 58,30

Platin 1.611,42 +2,1 33,17 1.578,25

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 09, 2026 07:32 ET (11:32 GMT)

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14:06 Siemens Energy Overweight JP Morgan Chase & Co.
08.07.26 Siemens Energy Overweight JP Morgan Chase & Co.
07.07.26 Siemens Energy Underweight Barclays Capital
03.07.26 Siemens Energy Outperform RBC Capital Markets
30.06.26 Siemens Energy Outperform Bernstein Research