MÄRKTE EUROPA/Ruhiges Geschäft - Quartalszahlen im Blick


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Aktien

43.37 EUR -0.19 EUR -0.44 %

15.44 EUR -0.51 EUR -3.20 %

23.93 EUR 0.28 EUR 1.18 %

33.52 EUR 0.44 EUR 1.33 %

68.50 EUR -1.20 EUR -1.72 %

17.35 EUR -0.38 EUR -2.14 %

344.30 EUR 5.60 EUR 1.65 %

40.52 EUR 0.52 EUR 1.30 %

35.32 EUR -0.32 EUR -0.88 %

60.34 EUR -0.06 EUR -0.10 %

6.98 EUR -0.12 EUR -1.69 %

Indizes

25,304.06 EUR -412.65 EUR -1.6 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Bei einem ruhigen Geschäft halten Europas Börsen am Mittwochnachmittag an den kleinen Gewinnen fest. Die Impfstoff-Euphorie, die die Aktienmärkte die vergangenen beiden Tage nach oben getragen hat, legt sich langsam. Während ein Corona-Impfstoff wohl noch Monate bis zur Marktzulassung braucht, sind in Deutschland mehr als 18.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages verzeichnet worden. In den USA wurde sogar ein neuer Rekordstand erreicht: Binnen 24 Stunden wurden 201.961 neue Ansteckungsfälle gezählt. Dort scheint es momentan nur eine Frage der Zeit, wann es zu regionalen Einschränkungen kommen wird.

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In diesem Spannungsfeld notiert der DAX bei 13.205 Punkten 0,3 Prozent im Plus, der Euro-Stoxx-50 wird mit 3.459 Zählern 0,5 Prozent höher gehandelt. Die Berichtssaison in Europa, die diese Woche nochmals einen Höhepunkt aufweist, zieht die Investoren wieder stärker in den Bann. Goldman Sachs (GS) hat derweil das Ziel für den Stoxx-600 auf 430 Punkte erhöht. Das Haus erwartet einen von den Gewinnen getriebenen Kursaufschwung in Europa. Die Unternehmensgewinne dürften im kommenden Jahr um 50 Prozent steigen. Der Stoxx-600 notiert derzeit bei 382 Punkten.

Eon bestätigt Jahresprognose trotz Corona-Effekten

Der nach der Innogy-Übernahme voll konsolidierte Energiekonzern Eon (plus 1,4 Prozent) hat infolge der Corona-Krise weniger verdient, seinen Ausblick für das Jahr aber dennoch bestätigt. Der bereinigte Konzernüberschuss sank in den ersten neun Monaten auf 1,089 Milliarden Euro von rund 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Rückgang sei überwiegend auf Belastungen durch die Covid-19-Pandemie und die warme Witterung Anfang des Jahres zurückzuführen. Metzler stuft die Aktie mit "Kaufen" ein. RWE gewinnen 4,2 Prozent, auch gestützt durch eine Kaufempfehlung der Citigroup.

Mediaset werden nach ihrem Zahlenausweis sehr fest gehandelt. Der Kurs steigt um 6,7 Prozent. Der Medienkonzern ist im abgelaufenen Quartal überraschend in die Gewinnzone zurückgekehrt. Zudem ist auch der Umsatz deutlich höher ausgefallen als erwartet, wie es bei Equita heißt.

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Prosus stehen weiter unter Druck und verlieren 6,1 Prozent. Mit ihren Beteiligungen im Technologie-Bereich wie an Tencent sind Prosus besonders stark von den Umschichtungen aus Stay-at-Home-Aktien in Gewinner einer Normalisierung betroffen. Hinzu kommen Berichte aus Peking, nach denen die chinesische Regierung Entwürfe zur Verhinderung monopolistischer Strukturen im Internet-Geschäft ausarbeiten lässt. Laut Experten von KGI Securities signalisiert Peking damit Sorgen bezüglich des rasanten Wachstums bei einigen Marktführern digitaler Plattformen.

BAE Systems reagieren mit Aufschlägen von 2,2 Prozent auf den Zwischenbericht. Der Konzern hat die Ziele leicht angehoben. Die Erhöhung ist laut der Citigroup auf eine bessere operative Entwicklung und niedrigere Steuerquote zurückzuführen. Den nächsten Impuls in der Aktie könnte nun der Investorentag am Donnerstag setzen.

Bechtle (plus 12,7 Prozent) konnte trotz der andauernden Covid-19-Pandemie und den großen Unsicherheiten im dritten Quartal 2020 weiter wachsen und hat die Ergebnisprognose angehoben. Für die Aktie von Continental geht es dagegen um 0,1 Prozent nach unten. Der Automobilzulieferer rechnet dieses Jahr mit deutlich geringeren Umsätzen und einem erheblichen Margenrückgang. Schaeffler gewinnen 10,6 Prozent und Nordex 11,5 Prozent nach positiven Analystenstimmen. MTU geben mit Gewinnmitnahmen dagegen 4,6 Prozent nach.

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ABN dürfte Schätzungen nicht mehr erreichen

Alstom geben nach Zahlenvorlage um 4 Prozent nach. Diese haben Licht und Schatten enthalten. Die Auftragseingänge im Quartal sind 30 Prozent unter den Erwartungen ausgefallen, so Jefferies. Positiv heben die Analysten indes den Ausblick für das Geschäftsjahr 2021 hervor und verweisen auf die höheren Margenerwartungen.

ABN Amro geben 5,7 Prozent nach. Zwar hat der Nettogewinn die Erwartungen deutlich geschlagen. Die Eigenkapitalrendite entwickele sich aber enttäuschend, sagt ein Händler mit Blick auf Aussagen des Finanzvorstands. Die Bank dürfte die Schätzungen für das laufende Jahr nicht mehr erreichen.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 3.458,81 0,47 16,19 -7,65

Stoxx-50 3.086,95 1,08 32,93 -9,29

DAX 13.204,74 0,32 41,63 -0,33

MDAX 28.386,67 1,44 401,85 0,26

TecDAX 3.028,48 2,99 87,93 0,45

SDAX 13.011,81 1,80 229,52 4,00

FTSE 6.343,40 0,74 46,55 -16,51

CAC 5.437,19 0,34 18,22 -9,05

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite -0,51 -0,02 -0,75

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:57h Di, 17:20 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1751 -0,58% 1,1809 1,1816 +4,8%

EUR/JPY 124,02 -0,31% 124,47 124,41 +1,7%

EUR/CHF 1,0795 -0,15% 1,0814 1,0794 -0,6%

EUR/GBP 0,8895 -0,13% 0,8896 0,8938 +5,1%

USD/JPY 105,53 +0,26% 105,41 105,29 -3,0%

GBP/USD 1,3211 -0,46% 1,3276 1,3220 -0,3%

USD/CNH (Offshore) 6,6285 +0,44% 6,6029 6,6053 -4,9%

Bitcoin

BTC/USD 15.648,01 +1,71% 15.400,51 15.231,51 +117,0%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 42,45 41,36 +2,6% 1,09 -24,8%

Brent/ICE 44,69 43,61 +2,5% 1,08 n.def.

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.861,66 1.877,80 -0,9% -16,14 +22,7%

Silber (Spot) 24,06 24,23 -0,7% -0,16 +34,8%

Platin (Spot) 864,95 888,15 -2,6% -23,20 -10,4%

Kupfer-Future 3,12 3,16 -1,2% -0,04 +10,4%

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Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

November 11, 2020 09:59 ET (14:59 GMT)

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10.09.26 RWE Overweight JP Morgan Chase & Co.
09.09.26 RWE Buy Jefferies & Company Inc.
01.09.26 RWE Buy Goldman Sachs Group Inc.
01.09.26 RWE Buy Jefferies & Company Inc.

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