RWE-Aktie gibt ab: Kraftwerksausfall nach mutmaßlich vorsätzlicher Tat
Bei RWE sind seit Dienstagabend an den Standorten Neurath und Niederaußem im Rheinischen Revier fünf Braunkohlen-Kraftwerksblöcke mit einer Kapazität von etwa 4.200 Megawatt Leistung vom Netz.
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Grund dafür sei ein "Vorfall" im Umfeld eines Umspannwerks von Amprion, wie der Versorger am Morgen mitteilte. RWE kündigte an, dass im Laufe des Vormittags zwei Blöcke mit rund 1.600 Megawatt wieder ans Netz gehen sollen, ein weiterer mit 1.000 Megawatt dürfte im Tagesverlauf folgen. Für zwei Blöcke in Niederaußem (rund 1.600 Megawatt) dürfte es bis zum Wochenende dauern, bis sie wieder Strom lieferten.
Der Hintergrund für den Ausfall ist bislang unklar. Laut Medienberichten erklärten Polizeivertreter, es sei von einer wahrscheinlich "vorsätzlichen Tat" auszugehen. RWE erklärte, die Sparte RWE Power stehe im Austausch mit den zuständigen Behörden und dem Übertragungsnetzbetreiber Amprion.
Via XETRA zeigt sich die RWE-Aktie zeitweise 1,19 Prozent leichter bei 57,88 Euro.
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