MÄRKTE USA/Anleger starten zurückhaltend in Woche der Notenbanken


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NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen sind am Montag mit Abschlägen in den Handel gestartet. Der Dow-Jones-Index gibt kurz nach der Eröffnung um 0,3 Prozent nach auf 33.884 Punkte. Der S&P-500 notiert 0,6 Prozent niedriger, während der Nasdaq-Composite um 1,0 Prozent zurückfällt.

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In den Fokus der Anleger rückt zunehmend die Zinsentscheidung der US-Notenbank zur Wochenmitte. Zudem werden die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England am Donnerstag Auskunft über ihren weiteren Zinskurs geben. Vor diesem Hintergrund dürften sich Anleger zunehmend in Zurückhaltung üben, heißt es von Marktteilnehmern. Von der Fed wird eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte, von der EZB um 50 Basispunkte erwartet. Beide gelten am Markt als weitgehend eingepreist. Unsicherheit herrscht aber über den weiteren Zinspfad.

Da die Fed entschlossen sei, die Inflation einzudämmen, werde es als unwahrscheinlich angesehen, dass sie schnell mit Zinssenkungen beginnen werde, heißt es. Einige Anleger befürchten, dass anhaltend hohe Zinsen die Wirtschaft in eine Rezession abrutschen lassen könnten.

"Die überschwänglichen Erwartungen einer plötzlichen Umkehr in der Geldpolitik sind zwar durch historische Präzedenzfälle gestützt, aber dennoch fragwürdig", so Charles Diebel, Leiter des Bereichs Fixed Income bei Mediolanum International Funds. Die Fed werde die Zinssätze länger auf dem derzeitigen Niveau halten müssen, als Investoren denken.

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Die Berichtssaison läuft indessen munter weiter. In dieser Woche werden Technologieriesen wie Apple, Amazon, Meta Platforms und die Google-Mutter Alphabet Geschäftszahlen vorlegen.

Ölpreise geben nach - Dollar stabil

Die Ölpreise zeigen sich mit Abschlägen. Die Preise für die Sorten Brent und WTI geben um bis zu 1,6 Prozent nach. Es ist unwahrscheinlich, dass die Opec und ihre von Russland angeführten Verbündeten ihre Fördermengen bei ihrem Treffen am Mittwoch anpassen werden, so die ING. Erwartet werde, dass sie weitere Informationen über die Wiedereröffnung Chinas und die russische Produktion abwarten. "Angesichts der anhaltenden Unsicherheit, die den Markt sowohl aus Angebots- als auch aus Nachfragesicht überschattet, rechnen wir nicht mit einer Änderung der Förderpolitik der Gruppe", so die Bank.

Am Devisenmarkt notiert der Dollar-Index wenig verändert. Die Blicke richten sich auf die im Wochenverlauf wohl anstehenden Zinserhöhungen in den USA, der Eurozone und in Großbritannien, so Commerzbank-Währungsexperte Ulrich Leuchtmann. Bis auf vernachlässigbar wenige Ausreißer seien die Erwartungen für die Sitzungen von Fed- und EZB wenig spannend. Der Analyst betont, dass auch die marginalen Änderungen der Kommunikationen von Fed und EZB in der Gesamtschau eher positiv für den Euro schienen.

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Am Anleihemarkt legen die Renditen etwas zu. Die Rendite 10-jähriger Papiere steigt um 4,0 Basispunkte auf 3,55 Prozent.

Amazon im Minus - GE HealthCare nach Zahlen etwas leichter

Amazon geben 1,4 Prozent nach. Amazon-Prime-Mitglieder müssen bei der Bestellung von Lebensmitteln im Internet über Amazon Fresh in den USA künftig mehr bestellen, um keine Lieferkosten zu bezahlen. Ab dem 28. Februar werden bei Online-Bestellungen von Lebensmitteln für weniger als 150 US-Dollar dann Liefergebühren anfallen, teilt der Konzern Prime-Mitgliedern mit.

GE HealthCare (-0,3) hat ihren Gewinn im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr trotz Umsatzplus verringert. Das Unternehmen für Medizintechnik und pharmazeutische Diagnostik legte seinen ersten Quartalsbericht als eigenständige Aktiengesellschaft vor, nachdem es seine Abspaltung von General Electric (-1,2%) am 3. Januar abgeschlossen hat.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 33.884,04 -0,3% -94,04 +2,2%

S&P-500 4.045,09 -0,6% -25,47 +5,4%

Nasdaq-Comp. 11.503,08 -1,0% -118,63 +9,9%

Nasdaq-100 12.035,73 -1,1% -130,87 +10,0%

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 4,27 +7,0 4,19 -15,5

5 Jahre 3,68 +7,1 3,61 -31,9

7 Jahre 3,62 +5,2 3,57 -35,2

10 Jahre 3,55 +4,0 3,51 -33,0

30 Jahre 3,65 +3,4 3,62 -31,6

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:03 Fr, 17:30 % YTD

EUR/USD 1,0892 +0,2% 1,0865 1,0859 +1,8%

EUR/JPY 141,82 +0,5% 140,74 141,05 +1,0%

EUR/CHF 1,0054 +0,5% 1,0005 1,0000 +1,6%

EUR/GBP 0,8799 +0,4% 0,8768 0,8769 -0,6%

USD/JPY 130,22 +0,3% 129,52 129,90 -0,7%

GBP/USD 1,2377 -0,1% 1,2392 1,2384 +2,3%

USD/CNH (Offshore) 6,7493 -0,0% 6,7539 6,7646 -2,6%

Bitcoin

BTC/USD 23.156,24 -2,5% 23.691,41 23.101,65 +39,5%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 78,48 79,68 -1,5% -1,20 -2,5%

Brent/ICE 85,25 86,66 -1,6% -1,41 -0,9%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 56,30 55,43 +1,6% +0,88 -23,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.927,75 1.928,12 -0,0% -0,38 +5,7%

Silber (Spot) 23,69 23,60 +0,4% +0,09 -1,2%

Platin (Spot) 1.017,15 1.014,50 +0,3% +2,65 -4,8%

Kupfer-Future 4,20 4,22 -0,6% -0,03 +10,2%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/ros

(END) Dow Jones Newswires

January 30, 2023 09:45 ET (14:45 GMT)

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