MÄRKTE USA/Etwas leichter nach Daten mit Licht und Schatten


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NEW YORK (Dow Jones)--Mit kleinen Verlusten dürften die US-Börsen am Donnerstag in den Handel starten, nachdem neue Konjunkturdaten nicht in allen Punkten überzeugt haben. Vorbörslich liegt der S&P-Future 0,3 Prozent im Minus, während der Nasdaq-Future kaum verändert tendiert. Die zinssensiblen Technologiewerte dürften von den zuletzt gesunkenen Anleiherenditen profitieren.

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Von den bislang am Donnerstag veröffentlichten Konjunkturdaten überraschte der Empire State Index für Juli positiv mit einem kräftigen Anstieg zum Vormonat. Der Philadelphia Fed Index ging im Juli hingegen unerwartet deutlich zurück. Die Juni-Daten zu den Importpreisen und die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche deckten sich jeweils mit den Erwartungen. Nun steht noch die Veröffentlichung der Industrieproduktion aus dem Juni an.

Daneben wird Fed-Chef Jerome Powell dem Bankenausschuss des US-Senats Rede und Antwort stehen. Er dürfte dort aber im Wesentlichen das wiederholen, was er am Mittwoch vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses gesagt hat, nämlich dass es die Notenbank nicht eilig habe, die geldpolitischen Zügel zu straffen, und dass die aktuell hohe Inflation nur vorübergehend sei. Seine Aussagen ließen die Anleihezinsen deutlich zurückkommen. Am Donnerstag geben sie erneut etwas nach.

Der Dollar stabilisiert sich hingegen nach seinem Rücksetzer vom Vortag. Der Dollarindex steigt um 0,1 Prozent.

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Michael Hewson, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, hält die Inflationsängste jedoch keineswegs für ausgeräumt. Sie dämpften die Erwartungen, dass sich die Weltwirtschaft erholen werde.

Als weiteren Stimmungsdämpfer machen Marktteilnehmer die sich immer weiter ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus aus. "Wir verlieren Zeit" warnte Francis Collins, Leiter der National Institutes of Health, im Sender CNN angesichts des sich verlangsamenden Impftempos in den USA.

Schwacher Wertpapierhandel belastet Morgan Stanley

Mit Morgan Stanley hat die letzte der großen US-Banken Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt, die mit Enttäuschung aufgenommen werden. Gewinn und Einnahmen lagen zwar über den Erwartungen, doch schwächelte der Wertpapierhandel. Mit der Aktie geht es vorbörslich um 1,4 Prozent abwärts. Der Krankenversicherer Unitedhealth Group (-0,3%) hat im Quartal einen Gewinnrückgang verbucht, weil Patienten Arztbesuche nachholten, die sie wegen der Pandemie aufgeschoben hatten. Gleichwohl hat das Unternehmen mehr eingenommen und verdient als erwartet. Die Jahresprognose erhöhte Unitedhealth zwar, allerdings mit dem Hinweis, dass das Ergebnis ohne Pandemie-Effekte noch höher ausfallen würde.

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AIG verteuern sich um 5,3 Prozent, nachdem der Versicherer einen milliardenschweren Vertrag mit der Private-Equity-Gesellschaft Blackstone (+2,4%) geschlossen hat. Demnach wird Blackstone einige der AIG-Assets im Bereich Leben und Pensionen verwalten. Geplant ist, dass Blackstone 9,9 Prozent der Anteile am Geschäftsbereich Life & Retirement des AIG-Konzerns für 2,2 Milliarden US-Dollar in bar übernimmt. Zudem verkauft AIG Immobilienwerte für 5,1 Milliarden Dollar an die Blackstone Real Estate Income Trust Inc.

Die Ölpreise geben erneut nach. Hier belasten nach Angaben aus dem Handel noch immer Berichte, wonach Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate kurz vor einer Einigung im Streit um Fördermengen stehen. Überdies stützten die am Vortag veröffentlichten Lagerbestandsdaten der staatlichen Energy Information Agency die Preise weniger als erhofft, heißt es. Derweil hat die Opec ihre Erwartungen an die Ölnachfrage 2021 bekräftigt.

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US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 0,23 0,4 0,22 10,8

5 Jahre 0,79 -0,5 0,80 43,2

7 Jahre 1,09 -0,9 1,10 44,2

10 Jahre 1,33 -1,9 1,34 40,8

30 Jahre 1,94 -2,9 1,97 29,6

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:19 Uhr Mi, 17:45 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1813 -0,2% 1,1842 1,1825 -3,3%

EUR/JPY 130,00 -0,1% 130,02 130,15 +3,1%

EUR/CHF 1,0835 +0,1% 1,0821 1,0826 +0,2%

EUR/GBP 0,8525 -0,2% 0,8547 0,8534 -4,6%

USD/JPY 110,05 +0,1% 109,80 110,06 +6,5%

GBP/USD 1,3858 -0,0% 1,3856 1,3857 +1,4%

USD/CNH (Offshore) 6,4642 +0,1% 6,4602 6,4648 -0,6%

Bitcoin

BTC/USD 31.671,51 -3,6% 32.616,75 32.807,01 +9,0%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 72,00 73,13 -1,5% -1,13 +48,9%

Brent/ICE 73,77 74,76 -1,3% -0,99 +44,3%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.824,11 1.827,35 -0,2% -3,25 -3,9%

Silber (Spot) 26,20 26,25 -0,2% -0,05 -0,7%

Platin (Spot) 1.132,35 1.132,23 +0,0% +0,13 +5,8%

Kupfer-Future 4,31 4,28 +0,7% +0,03 +22,1%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/kla

(END) Dow Jones Newswires

July 15, 2021 09:02 ET (13:02 GMT)

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15.10.20 UnitedHealth Outperform Credit Suisse Group
14.10.20 UnitedHealth Outperform RBC Capital Markets
29.08.19 UnitedHealth Outperform Credit Suisse Group
17.07.18 UnitedHealth buy Goldman Sachs Group Inc.

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