MÄRKTE USA/Fester trotz Unsicherheit rund um Geld- und Geopolitik


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NEW YORK (Dow Jones)--Nach kräftigen Vortagesverlusten dürfte sich die Wall Street am Freitag etwas erholen. Themen sind weiter Ukrainekrise und Zinswende. Für etwas Entspannung sorgt, dass es ein Treffen zwischen US-Außenminister Antony Blinken und seinem russischen Amtskollege Sergei Lawrow Ende kommender Woche geben soll. Die Verletzung der Waffenruhe in der Ostukraine hatte am Vortag für Unruhe an den Börsen gesorgt. Auch hatte das Weiße Haus wieder vor einem "unmittelbar bevorstehenden Einmarsch" russischer Truppen in der Ukraine gewarnt.

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Ein Krieg zwischen der Ukraine und Russland könnte die erhöhte Inflation in den entwickelten Volkswirtschaften verlängern, da die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen unterbrochen wird, so Hani Redha, Portfoliomanager bei Pinebridge Investments. Russland ist einer der weltweit größten Öllieferanten, der größte Weizenexporteur und ein wichtiger Produzent von Metallen wie Palladium, Aluminium und Nickel.

"Die Inflation ist wirklich die große Frage, die bestimmen wird, wie sich die Märkte entwickeln", sagt Redha. Er geht davon aus, dass die Märkte volatil bleiben werden, da die Anleger versuchen zu beurteilen, wie die Zentralbanken auf die gestiegenen Preise und die Entwicklung des Ukraine-Konflikts reagieren werden.

Der Ölpreis steht erneut unter Druck, weil eine Einigung mit dem Iran in den Atomverhandlungen zusätzlich Öl auf den Weltmarkt pumpen würde. Der Goldpreis gibt nach seinem kräftigen Anstieg am Donnerstag nur ein wenig nach und bleibt demzufolge auf hohem Niveau. Am Anleihemarkt herrscht noch weitgehend Ruhe, die Renditen legen etwas zu. Auch der Dollar bewegt sich aktuell wenig.

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Intel mit Prognose leichter

Die Intel-Aktie reagiert verhalten auf Aussagen des Chipriesen von einem Treffen mit Investoren. Der Kurs gibt 0,9 Prozent nach, weil den Anlegern gut offenbar nicht gut genug war. Intel-Finanzchef David Zinsner hatte einen Gewinn und Umsatz für das Gesamtjahr in Aussicht gestellt, die beide etwas über den bislang kursierenden Analystenschätzungen liegen. Zudem kündigte er eine "leicht "negative Entwicklung beim Cashflow an.

Für Shake Shack geht es um über 12 Prozent steil nach unten. Die Restaurantkette hat den Markt auf schwächer als erwartet ausfallende Umsätze im laufenden Quartal eingestellt und sah von einem Umsatzausblick für das Gesamtjahr wegen noch bestehender Pandemie-Unsicherheiten ganz ab. Das Ergebnis im zurückliegenden Quartal ist derweil besser als erwartet ausgefallen, gleichwohl war es noch negativ.

Der Multimedia-Spielehersteller Roku übertraf zwar mit den Zahlen im Berichtsquartal die Erwartungen und auch mit dem Neukundenwachstum, sorgt aber mit dem Umsatzausblick für eine herbe Enttäuschung. Roku begründet dies mit anhaltenden Problemen in der Lieferkette. Der Kurs knickt knapp um 26 Prozent ein.

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US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 1,49 +1,9 1,47 75,5

5 Jahre 1,85 +1,1 1,84 59,4

7 Jahre 1,95 +1,9 1,93 50,9

10 Jahre 1,97 +0,8 1,96 46,0

30 Jahre 2,30 +0,3 2,30 40,0

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:33 Uhr Do, 17:32 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1357 -0,0% 1,1368 1,1368 -0,1%

EUR/JPY 130,76 +0,1% 130,85 130,72 -0,1%

EUR/CHF 1,0452 -0,0% 1,0467 1,0460 +0,8%

EUR/GBP 0,8342 -0,0% 0,8344 0,8343 -0,7%

USD/JPY 115,15 +0,2% 115,08 115,00 +0,0%

GBP/USD 1,3616 -0,0% 1,3624 1,3625 +0,6%

USD/CNH (Offshore) 6,3221 -0,2% 6,3223 6,3336 -0,5%

Bitcoin

BTC/USD 40.462,10 -0,7% 40.607,28 41.908,65 -12,5%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 89,94 91,76 -2,0% -1,82 +20,1%

Brent/ICE 91,04 92,97 -2,1% -1,93 +17,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.893,74 1.898,52 -0,3% -4,79 +3,5%

Silber (Spot) 23,89 23,83 +0,3% +0,06 +2,5%

Platin (Spot) 1.080,00 1.092,33 -1,1% -12,33 +11,3%

Kupfer-Future 4,54 4,52 +0,4% +0,02 +1,8%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/err

(END) Dow Jones Newswires

February 18, 2022 08:23 ET (13:23 GMT)

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