MÄRKTE USA/Günstige Preisdaten stützen Börse - IBM stürzen ab


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DOW JONES--Die US-Börsen legen zum Start in den Dienstagshandel leicht zu, nachdem Inflationsdaten überraschend günstig ausgefallen sind und Zinserhöhungssorgen lindern. Der Dow-Jones-Index steigt um 0,1 Prozent auf 52.535 Punkte, gebremst vom Kurseinbruch der IBM-Aktie. Der S&P-500 klettert um 0,3 Prozent. Der Nasdaq-Composite legt um 0,6 Prozent zu, allerdings hatten die Nasdaq-Indizes am Montag deutlich stärker nachgegeben. IBM stürzen derweil um 24 Prozent ab, nachdem das Unternehmen enttäuschende vorläufige Zahlen zum zweiten Quartal veröffentlicht hat.

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Die Verbraucherpreise fielen im Juni in der Gesamtrate um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten prognostiziert, dass die Preise dank der Entspannung beim Ölpreis auf Monatssicht um 0,2 Prozent sinken würden, nachdem im Mai ein Anstieg um 0,5 Prozent verzeichnet worden war. In der Kernrate (ohne Preise für Nahrungsmittel und Energie) wurde eine Stagnation zum Vormonat verzeichnet. Ökonomen hatten die Kernteuerung auf 0,2 Prozent geschätzt.

Nachdem die Ölpreise in den vergangenen Tagen in Reaktion auf die jüngsten Scharmützel zwischen den USA und dem Iran allerdings wieder rasant gestiegen sind, dürfte der Auftritt von US-Notenbankchef Warsh vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses für die Anleger interessanter sein als die Preisdaten aus dem vergangenen Monat. Hinweise zum künftigen geldpolitischen Kurs der Federal Reserve finden sich im vorbereiteten Text seiner Rede nicht. Warsh wird indessen während der Anhörung, die um 16.00 Uhr MESZ beginnt, versichern, dass die Fed die Inflation senken wird. Die Mitglieder des Federal Open Market Committee (FOMC) hätten "keine Toleranz für eine anhaltend erhöhte Inflation".

Schon am Montag hatte Fed-Gouverneur Waller Bereitschaft zu Zinserhöhungen signalisiert für den Fall, dass der Preisdruck hoch bleibt. Infolge des jüngsten Ölpreisanstiegs sind die Erwartungen einer Fed-Zinserhöhung inzwischen gestiegen.

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Die Bilanzsaison erlebt derweil ihren ersten Höhepunkt mit den Zweitquartalszahlen von Bank of America, JP Morgan Chase (JPM), Wells Fargo, Goldman Sachs und Citigroup. Die Bank of America hat bei rekordhohen Einnahmen den Gewinn um 27 Prozent gesteigert. Die Aktie steigt um 1,8 Prozent. Rekordgewinne vermeldeten auch Goldman Sachs (+4,7%), JP Morgan (+1,4%) und Wells Fargo (-0,6%). Und auch die Citigroup (+0,8%) hat ihren Gewinn kräftig gesteigert. Allerdings warnte Jamie Dimon, CEO von JPM, im Kommentar der Bank zum Quartalsausweis davor, dass sich Verwerfungen für die US-Wirtschaft abzeichneten, bedingt durch die hartnäckig hohe Inflation, geopolitische Spannungen, globale Haushaltsdefizite und die stark gestiegenen Kurse an den Finanzmärkten. Auch der CEO von Wells Fargo, Charlie Scharf, warnte, dass die aktuell günstige Wirtschaftslage nicht ewig fortbestehen werde. Marktteilnehmer vermuten überdies "Sell on News" hinter den negativen Reaktionen der Bankenaktien.

Am Anleihemarkt kommen die Renditen nach den Preisdaten zurück. Die Zehnjahresrendite fällt um 4 Basispunkte auf 4,57 Prozent. Der Dollar, der zu Wochenbeginn ebenfalls zugelegt hatte, tendiert knapp behauptet. Die Ölpreise ziehen mit der Entwicklung im Iran-Krieg weiter an. Der Goldpreis erholt sich von dem Einbruch des Vortags, da der Dollar leicht nachgibt und die Marktzinsen fallen. Höhere Zinsen mindern die Attraktivität des Edelmetalls, das selbst keine Zinsen abwirft.

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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

DJIA 52.535,34 +0,1 +36,70 52.498,64

S&P-500 7.537,34 +0,3 +22,00 7.515,34

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NASDAQ Comp 26.021,23 +0,6 +148,05 25.873,18

NASDAQ 100 29.569,08 +1,0 +304,98 29.264,10

US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 4,19 -0,07 4,30 4,15

5 Jahre 4,30 -0,06 4,39 4,25

10 Jahre 4,57 -0,04 4,64 4,53

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:15 Uhr

EUR/USD 1,1451 +0,6 0,0070 1,1381 1,1398

EUR/JPY 185,45 +0,3 0,5700 184,88 185,0700

EUR/CHF 0,9243 -0,3 -0,0027 0,9270 0,9255

EUR/GBP 0,8537 +0,2 0,0013 0,8525 0,8522

USD/JPY 161,93 -0,3 -0,4900 162,42 162,3500

GBP/USD 1,3411 +0,5 0,0065 1,3346 1,3372

USD/CNY 6,7699 -0,1 -0,0096 6,7795 6,7795

USD/CNH 6,7706 -0,2 -0,0133 6,7839 6,7826

AUS/USD 0,6979 +0,9 0,0063 0,6916 0,6935

Bitcoin/USD 63.880,93 +2,8 1.731,75 62.149,18 62.725,62

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 79,90 +2,3 1,76 78,14

Brent/ICE 86,25 +3,5 2,95 83,30

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.087,00 +2,2 86,78 4.000,65

Silber 59,40 +3,1 1,76 57,65

Platin 1.645,97 +2,6 40,97 1.605,00

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/sha

(END) Dow Jones Newswires

July 14, 2026 09:54 ET (13:54 GMT)

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21.07.26 IBM Buy Jefferies & Company Inc.
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07.04.25 IBM Hold Jefferies & Company Inc.
31.03.25 IBM Hold Jefferies & Company Inc.
23.03.25 IBM Neutral JP Morgan Chase & Co.

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