MÄRKTE USA/Kaum verändert - Unerwartet starke Payrolls nähren Zinsangst
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DOW JONES--Die US-Börsen starten kaum verändert in den Freitagshandel, nachdem die offiziellen Arbeitsmarktdaten für August überraschend stark ausgefallen sind. Das wiederum gibt Zinserhöhungssorgen neue Nahrung und treibt vor allem am kurzen Ende des Anleihemarkts die Renditen nach oben. Der Dow-Jones-Index fällt um 0,3 Prozent auf 53.509 Punkte. Der S&P-500 sinkt 0,1 Prozent, der Nasdaq-Composite legt um 0,1 Prozent zu.
Im vergangenen Monat entstanden in den USA außerhalb der Landwirtschaft 162.000 zusätzliche Stellen, während Volkswirte im Konsens den Beschäftigungsaufbau auf 53.000 geschätzt hatten. Die Arbeitslosenquote lag wie erwartet bei 4,1 Prozent, der durchschnittliche Stundenlohn stieg ungefähr im erwarteten Rahmen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steigt in Reaktion auf die Daten aktuell um 1 Basispunkt auf 4,77 Prozent, nachdem sie zunächst bis auf 4,82 Prozent gestiegen war. Der Dollar folgt den Anleiherenditen nach oben. Der Dollarindex zieht um 0,4 Prozent an.
Am Vortag waren die Renditen gefallen, nachdem US-Notenbankgouverneur Christopher Waller die Möglichkeit ins Spiel gebracht hatte, die bis dahin am Markt weithin im September erwartete Zinserhöhung aufzuschieben. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung noch im laufenden Monat wurde daraufhin noch mit gut 50 Prozent eingepreist, am Mittwoch waren es etwa 70 Prozent gewesen. Waller wollte die Zinsentscheidung indessen von der Inflation abhängig machen. Den Ausschlag dürften daher die in der kommenden Woche anstehenden Verbraucher- und Erzeugerpreise geben.
Positiv wird am Freitag aufgenommen, dass die Ölpreise nachgeben, was Inflations- und damit Zinserhöhungssorgen lindert. Das Barrel Brentöl verbilligt sich um 1,2 Prozent auf 94,35 Dollar, nachdem es am Donnerstag im Verlauf zeitweise über 97 Dollar gekostet hat. Der festere Dollar und die höheren Marktzinsen belasten dagegen das Gold; der Preis für die Feinunze fällt um 15 Prozent auf 4.408 Dollar.
Unternehmensnachrichten kommen unter anderem von Lululemon. Die Aktien des Anbieters von Sportbekleidung brechen um rund 18 Prozent ein, nachdem das Unternehmen seine Ziele schon zum zweiten Mal in diesem Jahr gesenkt hat. Vor allem die Kernprodukte verkaufen sich noch immer schlecht.
Dagegen springen American Outdoor Brands um rund 37 Prozent nach oben. Der Anbieter von Camping-, Angel- und Jagdausrüstung hat im ersten Geschäftsquartal den Umsatz überraschend stark gesteigert.
Adobe verbilligen sich um 6,8 Prozent. Das Unternehmen bekommt einen neuen CEO.
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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 53.509,30 -0,3 -176,81 53.686,11
S&P-500 7.739,98 -0,1 -7,73 7.747,71
NASDAQ Comp 26.609,86 +0,1 +25,80 26.584,06
NASDAQ 100 29.590,56 +0,4 +108,24 29.482,32
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 4,37 +0,04 4,42 4,33
5 Jahre 4,54 +0,03 4,58 4,50
10 Jahre 4,77 +0,01 4,81 4,75
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:17
EUR/USD 1,1611 -0,1 -0,0013 1,1624 1,1592
EUR/JPY 180,8 -0,2 -0,3000 181,1 184,1200
EUR/CHF 0,9405 +0,2 0,0018 0,9387 0,9422
EUR/GBP 0,8594 +0,0 0,0001 0,8593 0,8584
USD/JPY 155,71 -0,1 -0,0800 155,79 158,8100
GBP/USD 1,3509 -0,1 -0,0012 1,3521 1,3501
USD/CNY 6,7108 -0,1 -0,0073 6,7181 6,7190
USD/CNH 6,7068 -0,2 -0,0108 6,7176 6,7178
AUS/USD 0,72 +0,0 0,0001 0,7199 0,7168
Bitcoin/USD 79.428,90 -2,5 -2.053,30 81.482,20 77.333,82
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 89,14 -2,4 -2,16 91,3
Brent/ICE 94,35 -1,2 -1,17 95,52
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.407,99 -1,5 -64,87 4.472,86
Silber 65,52 -2,1 -1,43 66,95
Platin 1.802,82 -1,3 -23,43 1.826,25
(Angaben ohne Gewähr)
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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/hab
(END) Dow Jones Newswires
September 04, 2026 09:46 ET (13:46 GMT)
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