MÄRKTE USA/Konjunktursorgen lassen Anleger vorsichtig agieren


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NEW YORK (Dow Jones)--Zum Start in die neue Woche treten die US-Börsen mehr oder weniger auf der Stelle. Marktteilnehmer machen Konjunktursorgen für die Zurückhaltung der Anleger verantwortlich. Sie verweisen auf die "deflationäre Tendenz" der am Montag veröffentlichten chinesischen Erzeugerpreise. Diese hätten einerseits Befürchtungen genährt, dass die Erholung der chinesischen Wirtschaft ins Stocken geraten könnte, aber auch Hoffnungen geweckt, dass Peking mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern werde.

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Kurz nach der Startglocke steigt der Dow-Jones-Index um 0,3 Prozent. Der S&P-500 gewinnt 0,2 Prozent. Der Nasdaq-Composite tendiert kaum verändert.

Auch in den USA werden in der laufenden Woche Inflationsdaten veröffentlicht. Sie dürften auf Hinweise auf den künftigen geldpolitischen Kurs der US-Notenbank abgeklopft werden. Die jüngsten Konjunkturdaten, zuletzt die Arbeitsmarktdaten am Freitag, hatten gezeigt, dass die US-Wirtschaft nach wie vor robust ist. Am Markt geht man daher davon aus, dass die Federal Reserve im Juli die Zinsen weiter anheben wird, nachdem sie im Juni eine Pause in ihrem Zinserhöhungszyklus eingelegt und den Leitzins konstant gehalten hatte.

In den Blick rückt allmählich auch die Bilanzsaison zum zweiten Quartal, die in den kommenden Tagen und Wochen Fahrt aufnehmen wird.

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Im Dow steigen Honeywell um 1,1 Prozent. Das Unternehmen kauft den israelischen Cybersecurity-Spezialisten Scadadefense für eine ungenannte Summe.

Aktien von Nanobiotix machen einen Satz von 47 Prozent. Das Biotech-Unternehmen hat eine Lizenz- und Entwicklungspartnerschaft mit Johnson & Johnson (+0,3%) vereinbart.

Helen of Troy verbessern sich um gut 15 Prozent. Der Konsumgüterhersteller hat in seinem ersten Geschäftsquartal einen Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet, aber dennoch besser abgeschnitten als von Analysten erwartet.

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Der Dollar gewinnt etwas an Boden, nachdem er am Freitag in Reaktion auf die Arbeitsmarktdaten nachgegeben hatte. Der Dollarindex steigt um 0,1 Prozent.

Am Anleihemarkt kommen die Renditen überwiegend etwas zurück. Die Zehnjahresrendite verteidigt allerdings die Marke von 4 Prozent. Anleger preisten weitere Zinserhöhungen ein, nachdem die US-Wirtschaft durch die bisherigen Zinserhöhungen der Fed kaum Schaden genommen habe, heißt es.

Die Ölpreise tendieren leichter. Die Akteure am Ölmarkt halten sich nach Aussage von Marktteilnehmern vor den Berichten der Internationalen Energieagentur und der Opec zur Nachfrage zurück. Etwas Unterstützung könnte von den Plänen der USA kommen, die strategische Reserve um 6 Millionen Barrel Öl aufzustocken.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 33.851,20 +0,3% 116,32 +2,1%

S&P-500 4.406,30 +0,2% 7,35 +14,8%

Nasdaq-Comp. 13.662,25 +0,0% 1,54 +30,5%

Nasdaq-100 15.053,26 +0,1% 16,41 +37,6%

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 4,91 -4,6 4,95 48,6

5 Jahre 4,30 -6,4 4,36 29,9

7 Jahre 4,19 -4,2 4,24 22,3

10 Jahre 4,04 -2,5 4,07 16,1

30 Jahre 4,05 +0,6 4,04 8,1

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:10 Fr, 17:15 % YTD

EUR/USD 1,0957 -0,1% 1,0946 1,0949 +2,4%

EUR/JPY 155,38 -0,3% 156,08 155,69 +10,7%

EUR/CHF 0,9755 +0,1% 0,9756 0,9745 -1,4%

EUR/GBP 0,8577 +0,4% 0,8551 0,8537 -3,1%

USD/JPY 141,82 -0,2% 142,58 142,20 +8,2%

GBP/USD 1,2776 -0,5% 1,2801 1,2824 +5,6%

USD/CNH (Offshore) 7,2391 +0,1% 7,2482 7,2271 +4,5%

Bitcoin

BTC/USD 30.282,20 +0,4% 30.111,82 30.350,92 +82,4%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 73,49 73,86 -0,5% -0,37 -7,4%

Brent/ICE 77,99 78,47 -0,6% -0,48 -6,3%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 30,85 33,48 -7,8% -2,63 -59,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.921,65 1.924,99 -0,2% -3,34 +5,4%

Silber (Spot) 23,01 23,08 -0,3% -0,08 -4,0%

Platin (Spot) 915,15 915,28 -0,0% -0,13 -14,3%

Kupfer-Future 3,77 3,77 -0,2% -0,01 -1,6%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

July 10, 2023 09:51 ET (13:51 GMT)

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DatumRatingAnalyst
01.06.21 JohnsonJohnson Outperform Credit Suisse Group
13.10.20 JohnsonJohnson Outperform Credit Suisse Group
27.08.19 JohnsonJohnson kaufen Goldman Sachs Group Inc.
27.08.19 JohnsonJohnson Outperform Credit Suisse Group
16.07.19 JohnsonJohnson Outperform Credit Suisse Group