MÄRKTE USA/Leichtes Minus - Powell-Aussagen bringen nichts Neues
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NEW YORK (Dow Jones)--Mit moderaten Abgaben ist die Wall Street zur Wochenmitte in den Handel gestartet. Die mit Spannung erwarteten Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell haben den Marktteilnehmern keine neuen Erkenntnisse gebracht. Die Fed werde ihre Zinsen nach der Pause im Juni in den nächsten Monaten weiter erhöhen, führte er aus. "Fast alle (FOMC-Mitglieder) erwarten, dass es angemessen sein wird, die Zinssätze bis zum Ende des Jahres etwas weiter anzuheben", sagte Powell in der vorbereiteten Stellungnahme für eine Anhörung im Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses.
Powells Ausführungen zu den Konjunkturaussichten, die er für die Anhörung vorbereitet hatte, entsprachen fast exakt denen seiner Pressekonferenz nach der Zinsentscheidung am vergangenen Mittwoch. An diesem Tag hatte die Fed ihren Leitzins erstmals nach zehn Anhebungen in Folge unverändert gelassen. Powell betonte, dass die Notenbank ihre Zinsentscheidungen "Meeting für Meeting" treffen werde. Das volle Durchwirken der Geldpolitik auf die Wirtschaft brauche Zeit. Aus Sicht der Fed sei es essenziell, die Inflation zu senken. "Das ist nichts wirklich Neues, könnte aber alle Trader enttäuschen, die angesichts schwächerer Wirtschaftsdaten auf ein nahes Zins-Top gesetzt haben", sagt ein Händler.
Der Dow-Jones-Index verliert kurz nach der Eröffnung 0,3 Prozent auf 33.932 Punkte. Der S&P-500 und auch der Nasdaq-Composite geben ebenfalls um jeweils 0,4 Prozent nach. Für einen Impuls könnte jetzt noch die Frage-Antwort-Runde mit Powell im Zuge der Anhörung sorgen, heißt es.
Der Präsident der Fed in Richmond, Tom Barkin, hatte zuletzt betont, die Inflation sei immer noch zu hoch. Er müsse überzeugt sein, dass sie sich rascher verlangsame, bevor er ein Ende der Zinserhöhungen befürworten würde, sagte Barkin, der 2023 nicht stimmberechtigt ist.
Fedex von schwachem Ausblick belastet
Bei den Einzelwerten geht es für die Fedex-Aktie um 1,4 Prozent abwärts. Der Logistik-Konzern hat im vierten Geschäftsquartal bei rückläufigem Umsatz deutlich weniger verdient. Auch der Ausblick enttäuschte.
Dollar von Powell-Aussagen kaum bewegt
Der Dollar zieht mit den Powell-Aussagen kurzzeitig leicht an, gibt die Gewinne aber auch schnell wieder ab. Die Aussagen hätten kaum Neues gebracht, heißt es von einem Beobachter. Die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen durch die Fed stütze das Sentiment für den Dollar, heißt es. Eine Wiederholung der Töne, die er in seiner Pressekonferenz in der vergangenen Woche angeschlagen hat, wird wahrscheinlich keine zusätzliche Volatilität bei den wichtigsten Währungen auslösen und den Dollar wahrscheinlich nicht weiter stärken", merkte Unicredit bereits im Vorfeld der Aussagen an.
Die Renditen am Anleihemarkt legen mit den Powell-Aussagen leicht zu. Die Rendite zehnjähriger Papiere steigt um 5,0 Basispunkte auf 3,77 Prozent.
Die Ölpreise treten auf der Stelle und setzen damit ihre jüngste Seitwärtstendenz fort. Tendenziell belasten weiter Nachfragesorgen, heißt es. Weiterhin herrscht auch Enttäuschung über ein ausgebliebenes Konjunkturpaket in China.
Der Goldpreis gibt leicht nach mit der Aussicht auf weiter steigende Zinsen in den USA. Zudem wird das zinslose Edelmetall vom leicht zulegenden Dollar belastet.
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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 33.931,87 -0,4% -122,00 +2,4%
S&P-500 4.373,02 -0,4% -15,69 +13,9%
Nasdaq-Comp. 13.614,24 -0,4% -53,05 +30,1%
Nasdaq-100 15.008,30 -0,4% -61,85 +37,2%
US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 4,74 +4,8 4,70 32,3
5 Jahre 4,00 +5,9 3,95 0,5
7 Jahre 3,89 +5,6 3,84 -7,7
10 Jahre 3,77 +5,0 3,72 -11,0
30 Jahre 3,85 +4,0 3,81 -11,7
DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:22 Di, 17:14 % YTD
EUR/USD 1,0916 -0,0% 1,0911 1,0908 +2,0%
EUR/JPY 155,20 +0,5% 154,67 154,12 +10,6%
EUR/CHF 0,9815 +0,1% 0,9804 0,9801 -0,8%
EUR/GBP 0,8586 +0,4% 0,8552 0,8560 -3,0%
USD/JPY 142,15 +0,5% 141,94 141,27 +8,4%
GBP/USD 1,2714 -0,4% 1,2764 1,2744 +5,1%
USD/CNH (Offshore) 7,1874 +0,1% 7,1984 7,1842 +3,8%
Bitcoin
BTC/USD 29.017,32 +3,1% 28.801,16 26.759,85 +74,8%
ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 71,19 71,19 0% 0 -10,3%
Brent/ICE 75,94 75,90 +0,1% +0,04 -9,3%
GAS VT-Settlem. +/- EUR
Dutch TTF 38,60 38,71 -0,3% -0,11 -53,9%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.928,11 1.936,36 -0,4% -8,25 +5,7%
Silber (Spot) 22,80 23,23 -1,8% -0,42 -4,9%
Platin (Spot) 953,95 967,50 -1,4% -13,55 -10,7%
Kupfer-Future 3,88 3,88 -0,2% -0,01 +1,6%
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/err
(END) Dow Jones Newswires
June 21, 2023 09:42 ET (13:42 GMT)
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 02.07.26 | FedEx Buy | UBS AG | |
| 26.06.26 | FedEx Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 25.06.26 | FedEx Buy | Jefferies & Company Inc. | |
| 25.06.26 | FedEx Buy | UBS AG | |
| 01.06.26 | FedEx Buy | Goldman Sachs Group Inc. |