MÄRKTE USA/Micron-Zahlen dürften für gute Börsenstimmung sorgen


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DOW JONES--Die Wall Street dürfte am Donnerstag mit einer Erleichterungsrally im Technologiesektor auf die Geschäftszahlen von Micron Technology reagieren. Während der Aktienterminmarkt für den breiten Markt eine freundliche Handelseröffnung am Kassamarkt andeutet, dürften die technologielastigen Nasdaq-Indizes über 2 Prozent fester eröffnen. Der Speicherchiphersteller Micron Technology haucht der KI-getriebenen Rally am Aktienmarkt neues Leben ein. Das Unternehmen hat die Markterwartungen bei praktisch allen wichtigen Finanzkennziffern klar übertroffen und den Ausblick mit einer beeindruckenden Prognose angehoben - die Aktien haussieren im vorbörslichen US-Handel um 17,5 Prozent.

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Marktakteure werten den Zahlenausweis als Vertrauensbeweis für das Geschäft mit Künstlicher Intelligenz. Die Geschäftszahlen "haben die Hoffnungen auf KI-getriebenes Wachstum neu entfacht und dazu beigetragen, die Angst vor einer möglichen Blase zu zerstreuen", urteilt Marktstratege Henry Allen von der Deutschen Bank. Im Schlepptau von Micron klettern im Sektor Sandisk um 15,3 Prozent, Western Digital um 12,3 Prozent und Qualcomm um 10,7 Prozent.

Ein weiterer den Markt stützenden Faktor kommt vom Ölpreis. Denn die Erdölpreise fallen mit Fortschritten bei den Friedensverhandlungen und der offenbar sicheren Passage von Tankern durch die Straße von Hormus auf das Niveau zurück, auf dem sie vor Ausbruch des Iran-Krieges gelegen haben. US-Leichtöl der Sorte WTI sinkt unter die Marke von 70 US-Dollar je Fass.

Doch warnen Händler vor zuviel Optimismus, denn ein ganz entscheidender Impulsgeber für die Tagestendenz steht vor der Startglocke noch an. Denn neben den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter für Mai, der Drittveröffentlichung des US-BIP zum ersten Quartal und den wöchentlichen Arbeitsmarktdaten stehen die Persönlichen Ausgaben und Einkommen für Mai auf der Agenda. In diesem Zusammenhang wird mit dem PCE-Preisindex eines der für die US-Notenbank wichtigsten Inflationsbarometer veröffentlicht. Sollte diese Kennziffer für erneute US-Zinserhöhungsspekulationen sorgen, könnte die Stimmung an der Wall Street möglicherweise kippen. Die jüngste Dollar-Aufwertung nach den falkenhaften Aussagen von US-Notenbankgouverneur Kevin Warsh in der Vorwoche gilt als klares Zeichen.

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Die Renditen bei Anleihen steigen leicht - angetrieben von den Zinserhöhungserwartungen in den USA. Allerdings sprechen Händler auch von einer Stabilisierung, nachdem die Renditen am Vortag deutlich gesunken waren. Zehnjährige US-Staatsanleihen werfen aktuell 1 Tick auf 4,41 Prozent mehr ab. Aber auch hier dürfte das letzte Wort erst mit den PCE-Daten gesprochen sein. Der Dollar bleibt im Aufwind, der Dollar-Index gewinnt weitere 0,1 Prozent hinzu. "Inflationssorgen, gepaart mit einem widerstandsfähigen Arbeitsmarkt und einer soliden Wirtschaftsaktivität haben die Erwartungen verstärkt, dass die Federal Reserve eine falkenhafte Haltung beibehalten könnte", urteilt Analyst Crispus Nyaga von Empire FX.

Die Stärke des Greenback und die Aussicht auf Zinserhöhungen bilden für Gold kein positives Marktumfeld. Die Feinunze verbilligt sich um 0,6 Prozent.

Am Aktienmarkt schnellen Bio-Techne Corporation vorbörslich um knapp 20 Prozent in die Höhe. Das Life-Science-Unternehmen wird von der deutschen Merck KGaA geschluckt. ARS Pharmaceuticals teilte mit, dass keine privaten Krankenversicherer das Neffy-Nasenspray im aktuellen Versicherungszyklus in ihre Pläne aufgenommen hätten. Die Aktien stürzen um 21,3 Prozent ab.

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MillerKnoll verbuchten im vergangenen Quartal zwar höhere Umsätze, der designierte Interims-CEO Jeff Stutz sagte jedoch, das Unternehmen sei mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Anleger folgen seiner Meinung - der Kurs gibt 6 Prozent ab. Passage Bio sinken um 16,7 Prozent, das Pharma-Unternehmen fusioniert mit Remix Therapeutics per Aktientausch.

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US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 4,16 +0,02 4,16 4,14

5 Jahre 4,19 +0,01 4,20 4,18

10 Jahre 4,41 +0,01 4,42 4,40

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 19:00 Uhr

EUR/USD 1,1334 -0,2 -0,0023 1,1357 1,1360

EUR/JPY 183,51 -0,1 -0,2400 183,75 183,7300

EUR/CHF 0,9215 -0,1 -0,0010 0,9225 0,9220

EUR/GBP 0,8613 -0,1 -0,0011 0,8624 0,8623

USD/JPY 161,89 +0,1 0,1200 161,77 161,7500

GBP/USD 1,3153 -0,1 -0,0012 1,3165 1,3170

USD/CNY 6,7976 -0,2 -0,0130 6,8106 6,8106

USD/CNH 6,8045 -0,1 -0,0079 6,8124 6,8138

AUS/USD 0,6891 -0,1 -0,0008 0,6899 0,6900

Bitcoin/USD 61.189,27 +0,5 288,36 60.900,91 59.831,91

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 69,77 -0,8 -0,57 70,34

Brent/ICE 72,79 -1,3 -0,95 73,74

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 3.975,41 -0,6 -25,01 4.000,42

Silber 56,99 -0,8 -0,45 57,44

Platin 1.581,03 +0,2 2,78 1.578,25

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/uxd

(END) Dow Jones Newswires

June 25, 2026 08:13 ET (12:13 GMT)

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25.06.26 Micron Technology Buy Deutsche Bank AG
25.06.26 Micron Technology Outperform RBC Capital Markets
25.06.26 Micron Technology Neutral Goldman Sachs Group Inc.
25.06.26 Micron Technology Overweight JP Morgan Chase & Co.
15.06.26 Micron Technology Outperform RBC Capital Markets